Schaden Unfallfahrzeug der Mainhardter Feuerwehr wieder einsatzbereit

Bei Mainhardt hat ein Feuerwehrbus am 2. August einen Mercedes gerammt, der auf die Seite gefahren ist, um den Einsatzleitwagen vorbeizulassen.
Bei Mainhardt hat ein Feuerwehrbus am 2. August einen Mercedes gerammt, der auf die Seite gefahren ist, um den Einsatzleitwagen vorbeizulassen. © Foto: Ufuk Arslan
Mainhardt / Oliver Färber 22.09.2018
Der bei einer Alarmfahrt am 2. August verunglückte Einsatzleitwagen der Mainhardter Feuerwehr ist wieder repariert. Eine Feuerwehrmann war nur kurzzeitig im Krankenhaus.

Eine Alarmfahrt ist für ­jeden am Steuer – egal ob bei Polizei, Rettungsdienst, THW oder Feuerwehr – gefährlich. Am Don­nerstag, 2. August, wurde das erneut deutlich, als der Einsatzleitwagen (ELW) der Freiwilligen Feuerwehr Mainhardt in einen Unfall verwickelt wurde. Er war ge­rade auf dem Weg zu einem Brand. Blech- und Personenschäden sind mittlerweile so gut wie vergessen.

Wie viele – auch sehr erfahrene – Einsatzfahrer bestätigen, ist es immer schwer vorauszusagen, wie andere Verkehrsteilnehmer reagieren, wenn sich ihnen ein Wagen mit Blaulicht und Martinshorn nähert. Manche machen überhaupt nichts, manche machen erst dann Platz, wenn sich für sie die Möglichkeit ergibt, in eine Lücke zu fahren. Manche geben sogar Gas und versuchen, vor das Einsatzfahrzeug zu kommen. Und wieder andere bremsen abrupt ab und halten sofort an, auch wenn der Gegenverkehr dann das Einsatzfahrzeug ebenfalls zum Anhalten zwingt.

Am 2. August ist Folgendes passiert: Ein Mercedes-Fahrer hatte angehalten und wollte den ELW vorbeilassen. Dies bemerkte der Feuerwehrmann am Steuer zu spät. Der Kleinbus der Mainhardter Wehr prallte auf das Heck der Limousine. Dabei wurden zwei Feuerwehrleute im ELW verletzt. „Nur einer musste ins Krankenhaus. Er wurde aber schnell wieder entlassen“, erklärt Friedmar Wagenländer, Kämmerer der Gemeinde Mainhardt, auf Anfrage dieser Zeitung.

Der Schaden am Fahrzeug sei zwar groß gewesen, eine Reparatur habe sich dennoch gelohnt. Wie hoch der Sachschaden genau war, will Wagenländer nicht verraten. Aber dieser belaste zumindest nicht den Gemeindesäckel. „Es ist ein Versicherungsfall“, so der Kämmerer. Der ELW stehe schon wieder einsatzbereit im Magazin der Feuerwehr.

Investitionen in die Feuerwehr

Die Kommune will übrigens 2019 wieder umfangreicher in die Ausstattung der Feuerwehr investieren. Zwei über 25 Jahre alte Einsatzfahrzeuge, die in Geißelhardt und Hütten stationiert sind, sollen ersetzt werden. Eigentlich sollten sie bereits in diesem Jahr bestellt werden. „Doch unser Zuschussantrag wurde nicht bewilligt“, so Wagenländer. 2019 werde dieser erneut gestellt. Wenn diesmal die Landesmittel fließen, bekämen beide Abteilungen ein Löschgruppenfahrzeug 10.

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