Untermünkheim Gewerbegebiet Tobel wird erweitert

Auf einem bisher als Acker genutzten Gelände will sich die Firma Dema Richtung Friedhof (im Hintergrund rechts) erweitern.
Auf einem bisher als Acker genutzten Gelände will sich die Firma Dema Richtung Friedhof (im Hintergrund rechts) erweitern. © Foto: Oliver Färber
Untermünkheim / Oliver Färber 12.10.2018
In seiner Sitzung hat der Untermünkheimer Gemeinderat entschieden, das Gewerbegebiet Tobel in Übrigshausen zu erweitern. Eine bereits dort ansässige Firma will sich vergrößern.

Die im Übrigshäuser Gewerbegebiet Tobel gleich an der Bundesstraße 19 sitzende Firma Dema will wachsen. Platz ist dafür gleich angrenzend noch in Richtung Friedhof. Doch damit auf dem bisher landwirtschaftlich genutzten Grundstück der Bau einer geplanten Firmenhalle beginnen kann, muss es dafür erst einmal einen Bebauungsplan geben. Den hat der Untermünkheimer Gemeinderat nun in seiner Sitzung auf den Weg gebracht. Im Rahmen des Projekts Erweiterung Tobel ist auch noch Platz für die mögliche Vergrößerung des Friedhofs eingeplant.

„Wir wollen in die frühzeitige Bürgerbeteiligung gehen“, erklärte Bürgermeister Christoph Maschke in der Sitzung. Vorgelegt werden soll der Plan, mit dem das Kreisplanungsamt beauftragt worden war. Sara Oget stellte ihn dem Gremium vor. Im Norden des Gebiets ist die Erweiterung des Friedhofs vorgesehen. Ein Wall, der aufgeschüttet wird, soll das Industriegebiet davon abtrennen. „Das ist auch notwendig, um die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten“, so die Fachplanerin.

Dahinter wird die Firma Dema sich ausdehnen. An den Wall angrenzen sollen zunächst Parkplätze und der entsprechende Zufahrtsweg. Erst danach folgt in südlicher Richtung die Halle des Handelsunternehmens, die sich bis zum bereits bestehenden Gebäude ausdehnt. Für die Entwässerung wird ein kleines Regenüberlaufbecken im Nordwesten des Gebiets entstehen. An der Einfahrt zum Firmengelände ist ein privater Grünstreifen vorgeschrieben. „Welche Ausgleichsmaßnahmen notwendig sind, um dort zu bauen, ist noch nicht berechnet“, erklärte Oget. Gemeinderat Peter Busch warf den Aspekt der Optik ein, wenn die Hallen nun eine solch große Dimension bekämen. Er könnte sich vorstellen, das Gebäude tiefer zu legen und an der Durchgangsstraße einen Wall aufzuschütten. Gerade diese Sichtbeschränkung wolle die Straßenbehörde nicht unbedingt, wie Oget erklärte. Die Kreuzung ins Tobel könne sonst nicht gut eingesehen werden. Trotzdem wolle man dies prüfen.

Auch Gemeinderat Rainer Wolpert meinte, er würde es begrüßen, wenn auf die Optik geachtet werde. „Man sieht sonst nur noch Beton“, sagte er. Oget entgegnete, sie könne sich auch vorstellen, dass es entlang der Straße Bäume gebe. Bei der Abstimmung erhielt die Erweiterung des Gebiets grünes Licht vom gesamten Gremium.

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