Sport Im Ring macht Michael Smolik kurzen Prozess

Der Satteldorfer Michael Smolik im Kampf.
Der Satteldorfer Michael Smolik im Kampf. © Foto: pm
München / swp 13.09.2017
Im Eiltempo zum Knockout: Der Kickbox-Weltmeister aus Satteldorf siegt in München nach nur 28 Sekunden.

Im WM-Kampf gegen den Kongolesen Kazadi Mwamba fügte Kickbox-Weltmeister Michael Smolik (26) aus Satteldorf am Samstag seiner spektakulären Sammlung einen weiteren Highlight-K.-o. hinzu. Nach seinem 45-Sekunden-Knockout im Juli verteidigte der Satteldorfer seinen WKU-Gürtel in München diesmal in 28 Sekunden.

Smolik eröffnete den WM-Kampf gegen Mwamba, immerhin die Nummer zwei der Weltrangliste, mit einer Reihe Drehkicks zum Körper.

Jeder Kampf ein Sieg

Plötzlich feuerte er einen blitzschnellen Wheel­kick ab – Mwamba taumelte erst und kippte dann nach vorne. Der Ringrichter brach den Kampf sofort ab. Mit diesem sehenswerten Knockout feierte Michael Smolik seinen 29. Sieg im 29. Profikampf.

Jetzt ist zunächst einmal verschnaufen angesagt. Doch nach einer kurzen Pause wartet auf Michael Smolik im November der nächste Kampf. „Das wird mein bisher härtester Gegner“, sagt der Profisportler, der bis vor eineinhalb Jahren als Polizist arbeitete. „Auf den Kampf bereite ich mich mit körperlichem und geistigem Training vor.“

Nebenbei muss er viele Medientermine unterbringen. „Das geht dann auch schon mal an die Substanz. Grundsätzlich bin ich immer unterwegs.“