Einsatz Übergreifen des Feuers auf Waldstück verhindert

Ein Feuerwehrmann hält mit dem Wasserschlauch auf den Mähdrescher. Nach dem eigentlichen Löschvorgang muss das Fahrzeug abgekühlt werden.
Ein Feuerwehrmann hält mit dem Wasserschlauch auf den Mähdrescher. Nach dem eigentlichen Löschvorgang muss das Fahrzeug abgekühlt werden. © Foto: Norbert Acker
Wolpertshausen / noa 28.07.2018

Etwa 20 Minuten hat die Feuerwehr Wolpertshausen am Freitagnachmittag gebraucht, um einen brennenden Mähdrescher und ein Feuer um das Fahrzeug herum auf einem Winterweizenacker bei Rudelsdorf zu löschen. Mit vier Fahrzeugen und 30 Feuerwehrleuten war die Wehr im Einsatz. „Das war eine Komplettalarmierung“, sagte Feuerwehrkommandant Matthias Frank. Gegen 14.45 Uhr ist das landwirtschaftliche Gerät aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Der Landwirt hat umgehend den Notruf gewählt. Sein Sohn, den er ebenfalls angerufen hat, hat sich schnell mit Kollegen in Verbindung gesetzt, um um Hilfe zu bitten. Funken setzten dann noch einen etwa einen halben Hektar großen, abgeernteten Acker in Brand. Kurz vor einem Waldstück konnte die Feuerwehr das Feuer aufhalten. „Das fällt einem erst jetzt auf, wie knapp das war“, so Frank bei den Nachlöscharbeiten. „Da hätte echt nicht viel gefehlt.“ Währenddessen wässert einer seiner Leute noch den Mähdrescher, um ihn runterzukühlen. Andere Feuerwehrleute inspizieren den Boden auf der Suche nach Brandnestern. Das Feld ist dann noch von einem benachbarten Landwirt umgepflügt worden. Ein weiterer Nachbar ist derweil mit einem Traktor unterwegs, um die gesamte Fläche zu wässern.

Verletzt worden ist bei dem Brand niemand. Zur Sicherheit der Feuerwehrleute, die mit Atemschutz arbeiten mussten, war auch ein Rettungsfahrzeug des ASB vor Ort. „Wir sind echt froh, dass die so nah sind“, so der Feuerwehrkommandant über die ASB-Rettungswache in Wolpertshausen. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf rund 10 000 Euro.

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