Künzelsau Über die Qualität und Güte von Radiergummis

Die  Schüler der Freien Schule Anne-Sophie bei der Preisverleihung: (von links) Sebastian Engbert, Marc Hornstein, Albrecht Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg, Leonard Wystup.
Die  Schüler der Freien Schule Anne-Sophie bei der Preisverleihung: (von links) Sebastian Engbert, Marc Hornstein, Albrecht Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg, Leonard Wystup. © Foto: Stiftung Warentest
Künzelsau / BETTINA LOBER 12.07.2016
Erfolg beim Bundeswettbewerb „Jugend testet“: Den ersten Platz belegten vier Jungs von der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau.

„Wahnsinnig!“ – so lautete die spontane Aussage von Marc Hornstein, als der zweite Platz – es war nicht Künzelsau – bei der Siegerehrung in Berlin aufgerufen wurde. Denn damit war klar: Die „Goldmedaille“ geht nach Künzelsau. Bundesweit mehr als 2000 Teilnehmer hatten an dem Wettbewerb „Jugend testet“ teilgenommen. Sebastian Engbert, Albrecht Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg, Marc Hornstein und Leonard Wystup kamen auf den ersten mit 2500 Euro dotierten Platz. Staatssekretär Gerd Billen vom Verbraucherschutzministerium in Berlin bescheinigte den vier Jungs aus Hohenlohe Neugierde, Kreativität und Experimentierfreude, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Im Wirtschaftskundeunterricht testeten die vier Lernpartner der Jahrgangsstufe 8 die Qualität, Güte und Funktionalität von Radiergummis. Die Testergebnisse, die Funktionen sowie die Auswertung „begeisterten“ die Jury, heißt es. Dies sei „kein Wunder, sind doch die Lernpartner der ausgewählten Gruppe aus Künzelsau auch begeisterte Forscher, Erfinder und Programmierer“. So hätten sie etwa für den Dauertest ein computergesteuertes Testverfahren entwickelt. Zu ihren Untersuchungen gehörte ein selbst entwickeltes Testverfahren zur Ermittlung der Schmutzempfindlichkeit. „Wir vermuten, dass dieser Teilbereich das ,Tüpfelchen auf dem i’ für den Sieg war, denn die anderen eingeladenen Schulteams hatten ebenfalls hervorragende Tests durchgeführt“, sagte Sebastian Engbert.

Wolfgang Schiele vom Team der Schulleitung spricht von einem „großen Erfolg, der durch das selbstständige Arbeiten der vier Preisträger einen besonderen Stellenwert erhält“.

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