Jobs Tochter der Telekom baut Stellen ab

Bonn/Schwäbisch Hall / swp 05.09.2018
Jobs Die 230 deutschen T-Systems-Standorte werden auf 25 reduziert. Welche bleiben werden, ist noch nicht entschieden.

Im Juni machte die Telekom-Tochter T-Systems Schlagzeilen: In Deutschland soll jeder dritte Arbeitsplatz abgebaut werden. Davon wäre auch der Südwesten mit 2000 Mitarbeitern an den Standorten Leinfelden, Stuttgart, Karlsruhe, Göppingen, Mannheim, Weingarten, Ulm, Freiburg, Offenburg und Schwäbisch Hall betroffen.

Am 21. August haben sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite des Unternehmens auf einen Interessenausgleich und Sozialplan geeinigt. Dabei geht es im Kern darum, die Kosten über drei Jahre um 600 Millionen Euro zu senken und davon die Hälfte in Wachstumsfelder zu investieren. In Deutschland sollen 2018, 2019 und 2020 insgesamt 5600 Stellen abgebaut oder verlagert werden. Von den 230 bisherigen Bürostandorten in über 100 Städten sollen die meisten geschlossen werden. Das Unternehmen will lediglich noch 25 Standorte aufrechterhalten. Welche das sein werden, soll im Nachgang verhandelt werden. Bereits entschieden ist, dass die Querschnittsfunktionen (die Bereiche Global Portfolio Operational Excellence, Communication, Finance, Human Resources) zum 1. Januar 2019 an den zentralen Standorten Hamburg, Berlin, Bonn, Darmstadt, Frankfurt am Main, Leinfelden und München gebündelt werden. Ob der Standort in Schwäbisch Hall geschlossen wird, steht noch nicht fest. Hier arbeiten zwei Mitarbeiter im Außendienst.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel