Im Zuge der Tarifauseinandersetzungen ruft die Gewerkschaft Verdi für den morgigen Donnerstag erneut zu einem ganztägigen Warnstreik auch in der Region auf. Im Landkreis Schwäbisch Hall sind die Verkehrsunternehmen Stadtbus Schwäbisch Hall und Friedrich Müller Omnibusunternehmen betroffen. Nach derzeitigem Stand werden die Betriebe ganztags bestreikt, sodass auch der komplette Schüler- und Berufsverkehr betroffen ist. Es gelten damit für die Fahrgäste wieder die Regelungen wie beim ersten Warnstreik vor zwei Wochen, schreibt der Kreisverkehr in einer Pressemitteilung.

Beim Stadtbus Schwäbisch Hall werden die Linien 1 bis 10 komplett ausfallen. Die Linien 45, 47 und 48 im Kochertal (dort fährt das Subunternehmen Hofmann) sind nicht betroffen und werden bedient.

Bei der Firma Müller werden die Linien 12, 17A, 18, 18A und S1 komplett entfallen. Ebenso nahezu alle Fahrten der Linien 12A, 16 und 17 (mit Ausnahmen, nachzulesen auf der Homepage) sowie bei der Linie 13 alle Fahrten im Abschnitt Bühlertann – Schwäbisch Hall. Bei den übrigen Müller-Linien entfallen alle Fahrten, die mit Bussen der Firma Müller oder mit Bussen des Stadtbusses bedient werden. Ebenfalls vom Streik betroffen ist der „Fahrbus Ostalb“, wo die Firma Müller auf den Linien 59C, 67 und 111 unterwegs ist. Nicht vom Warnsteik betroffen sind die Müller-Linien 23N, 23S, 58, 59A, 60, 61A, 62A, 62B, 62C, 68, 70 und 111.

Vier Unternehmen fahren

Bei den Verkehrsunternehmen Röhler, Hofmann Gaildorf, Stadtbus Crailsheim und bei den NVH-Linien (Nahverkehr Hohenlohe) 25, 26, 28 und 40 wird es nach jetzigem Stand keine Ausfälle geben. Für Fahrten nach Crailsheim, Hall und Gaildorf, so ein Tipp, könnten Fahrgäste auf die Bahn umsteigen. Bei einem Streik sei keine Ticket-Erstattung möglich.

Info Alle Infos, auch aktuelle Änderungen, stehen auf der Homepage des Kreisverkehrs: www.kreisverkehr-sha.de

Das könnte dich auch interessieren: