Für die nun wieder geöffneten Spielplätze in Schwäbisch Hall gelten folgende Regelungen im Hinblick auf den Infektionsschutz:

  • wo immer möglich ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Kinder sollen die Spielplätze nur in Begleitung Erwachsener besuchen.
  • die Besucherzahl ist auf ein Kind pro zehn Quadratmeter Spielplatzfläche begrenzt.

Die Stadt folge damit einer gemeinsamen Empfehlung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg, des Städtetags Baden-Württemberg und des Gemeindetags Baden-Württemberg, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die zehn-Quadratmeter-Regel bezieht sich auf die Zahl der Kinder pro Spielplatz, sagt Patrick Domberg, Referent des Oberbürgermeisters: „Das heißt, auf einem Spielplatz mit 300 Quadratmetern dürfen höchsten 30 Kinder spielen.“ Sie können sich dort frei bewegen, wenn sie den Mindestabstand einhalten.

Nach einer groben Messung über Google-Maps beträgt die Fläche rund um das Klettergerüst auf dem Spielplatz Unterwöhrd um die 1300 Quadratmeter. Dort dürfen also ab heute etwa 130 Kinder spielen. Genaue Zahlen zu den Spielplätzen will die Stadtverwaltung im Lauf des Tages mitteilen.

Schilder weisen auf Regeln und Höchstzahl hin

Im Lauf des Tages werde der Haller Werkhof an den Spielplätzen Schilder aufstellen, die auf die genaue Zahl der jeweils erlaubten Kinder und die Vorgaben hinweisen. Dass das am Tag der Eröffnung passiert, liege daran, dass die Vorgaben erst am Abend zuvor bekannt wurden.

Landkreis Schwäbisch Hall


Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim appelliert in der Mitteilung an die Spielplatzbesucher, die Empfehlungen zu beachten: „Die Öffnung kann langfristig nur dann gelingen, wenn die Regeln diszipliniert eingehalten werden – auch wenn das für die Kinder natürlich schwer ist und den Eltern eine zusätzliche große Verantwortung aufbürdet.“