Schwäbisch Hall Sonnenrain und Bahnhof als Musterbeispiele

Bei dem Treffen im Haus der Bildung hält es Teilnehmer nicht auf den Sitzen. Sie diskutieren über gemeinschaftliches Bauen und Wohen. Privatfoto
Bei dem Treffen im Haus der Bildung hält es Teilnehmer nicht auf den Sitzen. Sie diskutieren über gemeinschaftliches Bauen und Wohen. Privatfoto © Foto:  
SWP 05.04.2016
"Gemeinsam Bauen und Wohnen" - so heißt die Initiative, die jetzt im Haus der Bildung vorgestellt worden ist. Es kamen 20 Interessierte.

Der Haller Architekt Sven Haustein erklärte zu Beginn der Veranstaltung, welche Besonderheiten es beim gemeinschaftlichen Bauen im Vergleich zur herkömmlichen Bauplanung gibt. So biete es etwa viele Gestaltungsmöglichkeiten, sagte Haustein laut einem Pressebericht.

Es hänge von der Größe der Baugruppe ab, ob man die Initiative als Genossenschaft, Verein oder Start-up-Unternehmen beginne, wie die Hessentaler Architektin Silke Sadi erklärte. Bei der Veranstaltung des Volkshochschulprojekts Mehrgenerationentreff wurden dann die Neubaugebiete Sonnenrain und Bahnhofsareal betrachtet, wo Flächen für gemeinschaftliches Bauen reserviert sind. Dies wird beim nächsten Treffen (28. April, 19.30 Uhr) mit dem Leiter des Stadtplanungsamtes, Peter Klink, genauer dargestellt.

Bei der jüngsten Veranstaltung folgte ein Gespräch. Dabei wurde mehrfach betont, dass diese Lebensprojekte nicht nur für Bauinteressierte spannend seien, sondern dass auch künftige Mieter und gerade jüngere Familien sich früh beteiligen könnten.

Gemeinschaftliches Wohnen gebe es in vielen Gemeinden. Angesichts des Wohnraummangels und niedriger Zinsen seien diese Immobilienpläne auch für Investoren interessant, betonte Sadi.

Die Werbung in diesen Bevölkerungskreisen soll verstärkt werden, unter anderem beim Tag der offenen Tür am 5. Juni, bei einem Treffen im Bildungshaus am 16. Juni und bei der Exkursion "Nachhaltig leben in Freiburg-Vauban", die die Volkshochschule für Samstag, 25. Juni anbietet.