Heim Sonnenhof weiht Gebäude ein - 2,2 Millionen Euro investiert

Zusammen mit Betreuern und Bewohnern werden die neuen Räumlichkeiten im Sonnenhof feierlich ihrer Bestimmung übergeben.
Zusammen mit Betreuern und Bewohnern werden die neuen Räumlichkeiten im Sonnenhof feierlich ihrer Bestimmung übergeben. © Foto: Traugott Hascher
Schwäbisch Hall / TRAUGOTT HASCHER 05.10.2015
Der Haller Sonnenhof hat jetzt ein neues Gebäudeensemble eingeweiht, in dem 21 Bewohner eine neue Heimstätte finden. Zwei Jahre lang ist an dem Bau am Sudetenweg gearbeitet worden.

Architekt Wolfgang Kuhn spricht bei der Einweihung der drei neuen Gebäude von einem komplexen Projekt. Heinz Schüle bezeichnet es gar als das herausforderungsvollste Bauprojekt seiner 15-jährigen Vorstandschaft.

Das neue Gebäudeensemble mit den Bezeichnungen A, B und C nimmt eine Fläche von zehn Einfamilienhäusern ein. Dort finden 21 Bewohner eine neue Heimat. Drei Plätze sind für pflegerische und medizinische Betreuer vorgesehen. Das helle und lichtdurchflutete Haus biete sowohl für die darin lebenden Menschen deutlich bessere Wohn- und Lebensbedingungen als auch attraktivere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, hebt Vorstand Heinz Schüle hervor. "Das i-Tüpfele ist der Pavillon, der alle drei Gebäude miteinander verbindet", so Schüle. Von den 2,2 Millionen Euro Baukosten seien 40 Prozent vom Kommunalverband Jugend und Soziales sowie vom Land übernommen worden, den Rest habe der Sonnenhof über Darlehen und Eigenmittel finanziert. Schüles Dank richtet sich an den Mitarbeiter des Architekturbüros Kuhn, Georg Häfele. In "stoischer Ruhe" habe der seit August 2013 die Arbeiten begleitet. Die Bauleitung habe er zu "seinem Projekt" gemacht, versichert Architekt Wolfgang Kuhn.

Dem Einweihungsfest wohnten vor allen Dingen die Bewohner der drei neuen Häuser bei. Koordinatorin Elisabeth Ernst dankte allen Bewohnern und Mitarbeitern für deren Einsatz und ihre Geduld während der zweijährigen Bauzeit. "Wir wünschen allen ein gutes Leben in den schönen Häusern", meinte Bewohnerbeirat Marcel Reck abschließend.

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