Der schwarze Mercedes weist eine Delle am Rand und in der Mitte der Motorhaube auf. Die Windschutzscheibe ist in der oberen Hälfte gesprungen. Der Schaden am Auto ermöglicht einen Rückschluss darauf, wie heftig der Aufprall war. Die Polizei ist gestern vor Ort, fotografiert die Unfallstelle, vermisst die Spuren auf dem Boden direkt vor dem Hessentaler Bahnhof in der Karl-Kurz-Straße.

Schwäbisch Hall

Eine Frau wollte am Donnerstag gegen 17 Uhr zusammen mit drei Kindern die Straße überqueren. Sie befanden sich auf dem Zebrastreifen. Ein Mercedes näherte sich aus Richtung Schwäbisch Hall. Es kam zur Kollision.

„Die Fahrerin hat wohl erst im Augenblick des Zusammenstoßes gebremst“, meint ein Polizist vor Ort, der die Spuren auf dem Boden untersucht. Weil sie offenbar durch die tiefstehende Sonne geblendet war, übersah die 59-jährige Fahrerin die Fußgängergruppe. Das vermutet die Polizei. Die Ermittlungen dauern aber noch an.

Schwäbisch Hall

Der Rettungsdienst ist schnell vor Ort und bringt die Frau sowie die drei Kinder ins Diak. Die Frau wird schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Im Sprachgebrauch der Polizei bedeutet schwer verletzt, dass von einem mindestens 24-stündigen Klinikaufenthalt ausgegangen wird. Ein Kind wird von dem Auto erfasst und leicht verletzt. Die anderen erleiden einen Schock, berichtet die Polizei.

Der Bereich wird von der Polizei knapp eine Stunde lang abgesperrt, um die Verletzten wegzubringen und den Unfall aufzunehmen.

Info Die Verkehrspolizei Kirchberg, die für diesen Unfall zuständig ist, bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 0 79 04 / 9 42 60 zu melden.

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