„Ich habe mir die Entscheidung über die Kandidatur nicht leicht gemacht“, äußert sich Wolfgang Binnig, Bürgermeister von Michelfeld, in einer Mitteilung zu einer Bewerbung um das OB-Amt in Schwäbisch Hall. „Ganz im Gegenteil, ich habe selten so mit mir gerungen.“ Der 54-Jährige hatte die Frage, ob er der nächste Haller Oberbürgermeister werden will, zunächst offen gelassen, viele hatten seine Kandidatur erwartet. Nun hat er aber entschieden: Er wird nicht antreten. „Ich bin leidenschaftlich gerne Bürgermeister in Michelfeld“, so Binnig. „Ich fühle mich hier sehr wohl.“
Dass der Oberbürgermeisterposten reizvoll für ihn gewesen wäre, daran lässt er keinen Zweifel: „Die Kandidatur zum Oberbürgermeister der stolzen und geschichtsträchtigen Stadt Schwäbisch Hall wäre die logische Konsequenz meiner bisherigen beruflichen Laufbahn gewesen.“ Doch sieht er seine berufliche und persönliche Zukunft erst mal in Michelfeld.

Wolfgang Binnig fühlt sich in Michelfeld wohl

„Ich kann hier vieles von meinen Plänen, Vorstellungen und Visionen umsetzen“, lobt der Bürgermeister seine Arbeit. „Zusammen mit einem kooperativen, wertschätzenden Gemeinderat, einem sehr motivierten Mitarbeiter-Team und interessierten Einwohnern, die anerkennen, was wir gemeinsam leisten.“ Dies möchte er auch weiterhin tun - genauso wie eng interkommunal mit Schwäbisch Hall kooperieren. „Selbstverständlich werde ich auch mit dem neuen Haller Stadtoberhaupt zum Wohl unserer Kommunen eng zusammenarbeiten“, so Binnig.
Oberbürgermeister Wahl Schwäbisch Hall Bleibt Pelgrim im Amt bis der neue OB da ist?

Schwäbisch Hall

Jonathan Richter ist bislang der einzige Kandidat, der im Rahmen der anstehenden OB-Wahl aus der Deckung gekommen ist. Der 31-Jährige arbeitet als Kämmerer in Obersontheim und will Oberbürgermeister in Schwäbisch Hall werden. Die Wahl findet am 4. Juli statt.