„Ich will Oberbürgermeister von Stuttgart werden. Stuttgart braucht eine neue Dynamik an der Spitze der Stadt“, sagt Martin Körner. Der Diplom-Verwaltungswirt kam am 22. August 1970 in Schwäbisch Hall auf die Welt. Jetzt will er für die SPD Nachfolger von Fritz Kuhn (Die Grünen) werden.

„Ich bin ein Haller und der Stadt noch verbunden“, sagt er auf Nachfrage am Telefon. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend am Kocher und besuchte das Gymnasium bei St. Michael. Er wurde für die Sportfreunde sogar Tischtennis-Stadtmeister von Schwäbisch Hall . Mit seiner Familie besucht er heute noch häufig seine Eltern, die im Teurershof leben. Sein Vater arbeitete einst bei der Bausparkasse.

Nach dem Abitur 1990 in Hall folgte für Martin Körner ein Wirtschaftsstudium in Heidelberg. Er lebt seit 1999 in Stuttgart, arbeitete unter anderem als Unternehmenskundenberater bei der Landesbank Baden-Württemberg, ist mit Bettina Körner-Mohr verheiratet. Das Paar hat eine Tochter. Derzeit widmet sich Martin Körner der Arbeit als SPD-Fraktionschef im Stuttgarter Stadtrat. „Das ist ein Vollzeitjob“, sagt er. Eine kleine Teilzeitbeschäftigung für die SPD im Landtag erfüllt er ebenfalls.

Körner ist nicht der einzige Politiker mit Hall-Bezug, der in Stuttgart Oberbürgermeister werden wollte. Im Oktober 2012 erhielt Bettina Wilhelm, damals Erste Bürgermeisterin von Hall, 15,1 Prozent der Stimmen. Sie zog ihre Kandidatur vor dem zweiten Wahlgang zurück.

Der Hohenloher Rezzo Schlauch kandidierte auch in Stuttgart. Im Jahr 1990 holte er gegen Manfred Rommel 20,7 Prozent, 1996 unterlag der Grünen-Politiker aus Langenburg mit 39,3 Prozent nur knapp Wolfgang Schuster (CDU) .