In der nun veröffentlichten Studie des  FAZ-Instituts und des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) gehört das Diakonie-Klinikum zu den besten Krankenhäusern in Deutschland. „Dass wir im Ranking gelistet werden, ist ein schöner Erfolg für die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitenden und zeigt die hohe fachliche Kompetenz, mit der an unserem Standort gearbeitet wird. Das Ranking ist eine Bestätigung der guten Arbeit“, schreibt Friederike Wahl. Das Diak-Klinikum ist zwei Mal in den Fachdisziplinen Allgemeine Chirurgie und Pädiatrie gelistet. „Eine genaue Platzbewertung für das Diak-Klinikum liegt nicht vor – es ist die Listung unter den 2300 besten Kliniken, die den Erfolg des Rankings für das Diak ausmacht“, erläutert die Diak-Pressesprecherin. Vergleichszahlen aus den vorigen Jahren gebe es nicht.

Patientenbewertung fließt ein

Das FAZ-Institut ist ein Unternehmen der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das IMWF wurde im Jahr 2007 gegründet und soll Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schlagen. Datenbasis der Auswertung bilden Qualitätsberichte der Krankenhäuser in Deutschland aus dem Jahr 2018. Die Beurteilungskriterien setzen sich in erster Linie aus den medizinisch-pflegerischen Angeboten, der fachlichen Qualifikation von Ärzten und Pflegekräften, sowie dem Leistungsspektrum des Krankenhauses zusammen. Dafür werten die Institute aktuelle Qualitätsberichte von Krankenhäusern in Deutschland aus. „Außerdem fließt in das Ranking die emotionale Bewertung von Patientinnen und Patienten mit ein. Einblicke in die Patientenbewertung verschaffen der Studie die Patientenbefragung Weisse Liste und das Bewertungsportal klinikbewertungen.de“, informiert Friederike Wahl.

Nicht alle Häuser aufgenommen

Auch Kreisrat und Gemeinderat Walter Döring (FDP) macht auf die Studie aufmerksam und hat darüber hinaus herausgefunden, dass „das Diak Platz 76 unter den rund 2300 Krankenhäusern in Deutschland einnimmt.“ Die Anforderungen der Studie seien hoch. „Sie sind so hoch, dass nicht alle 2292 deutsche Krankenhäuser in die Bewertung aufgenommen wurden und mehr als 700 die Mindestanforderungen erst gar nicht erfüllt haben“, erklärt Döring. Der Kreisrat und Gemeinderat betont, dass es an der Zeit wäre, dass alle in Stadt, Region und vor allem im Kreis anerkennen und alles dafür tun, dass „diese Spitzenposition“ zum Wohl aller Einwohner gehalten und ausgebaut werden könne.