Kürzlich wurde dieses Foto, das Leser Herbert Fahr eingesandt hat, veröffentlicht. Zunächst wurde das Tier am Starkholzbacher See als „Bisam“ identifiziert. Doch Martin Zorzi vom Umweltzentrum Hall hat einen weiteren Experten zu Rate gezogen. Dr. Günther Schleussner arbeitet in der Wilhelma und wohnt im Landkreis Hall. Er schreibt: „Die Fotos zeigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein etwa halbwüchsiges Nutria-Jungtier. Von einem seitlich abgeflachten Schanz ist nichts zu erkennen, die Nagezähne sind deutlich intensiver orange gefärbt, als dies bei einer Bisamratte der Fall wäre.“ Zudem spricht auch die Tatsache, dass das Tier sehr vertraut im Umgang mit Menschen zu sein scheint, für ein aus Gehegehaltung stammendes Nutria, welches zufällig entkommen konnte oder eventuell sogar absichtlich freigesetzt worden ist.