Abkürzung Schranken bei Bahnbrücke schließen

Noch ist die Schranke offen. Das wird sich ab Montag ändern. Dann kommen dort nur noch Landwirte durch, die einen Schlüssel haben.
Noch ist die Schranke offen. Das wird sich ab Montag ändern. Dann kommen dort nur noch Landwirte durch, die einen Schlüssel haben. © Foto: d
Kupferzell / fär 14.09.2017

Die Gemeinde Kupferzell wird am kommenden Montag, 18. September, die bereits seit einiger Zeit angebrachten Schranken an der Bahnbrücke zwischen Westernach und Gewerbepark Hohenlohe schließen. Bereits jetzt ist das Überfahren dort durch Schilder verboten – bloß halten sich die wenigsten an die Sperrung. „In Rücksprache mit dem Ortschaftsrat werden nun die Schranken herabgelassen“, erklärt Kupferzells Bürgermeister Joachim Schaaf.

Bis dato hatte man wegen der Sanierungsarbeiten und Sperrung der Bundesstraße 19 noch darauf verzichtet. Jetzt macht man aber ernst. Schon im vergangenen Jahr hatte der Kupferzeller Gemeinderat beschlossen, die Überquerung dort zu schließen, weil die Brücke in einem desolaten Zustand ist. Eine Sanierung war dem Gremium zu teuer – auch wenn viele Beschäftigte des Gewerbeparks Hohenlohe aus Richtung Schwäbisch Hall diese Strecke als Abkürzung zu ihrem Arbeitsplatz benutzen. Die Sperrung verzögerte sich zunächst auch deshalb, weil der Nahverkehr seinen Fahrplan auf eine Streckenführung nach Löcherholz umstellen musste.

Ab Montag werden die Bahnstrecke dort nur noch Landwirte überqueren können, die über einen Schlüssel verfügen. Befürchtet wird nun, dass der  ebenfalls gesperrte  Reutweg stärker frequentiert wird oder sich der Verkehr über Löcherholz seinen Weg bahnt.