Stadtwerke Rückzug in Raten: Van Bergen geht Stadtwerke-Chef gibt am 2. Januar 2015 Geschäftsführerposten ab

Johannes van Bergen will sich einen Traum erfüllen und nicht mehr 70 Stunden pro Woche, sondern nur noch 35 arbeiten.
Johannes van Bergen will sich einen Traum erfüllen und nicht mehr 70 Stunden pro Woche, sondern nur noch 35 arbeiten. © Foto: Thumilan Selvakumaran
TOB 26.07.2014
Der Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke, Johannes van Bergen, will sich langsam zurückziehen. Er gibt Anfang 2015 aber nicht alle Posten ab.

Er ist der Energiemanager des Jahres 2012, hat die Stadtwerke Schwäbisch Hall von einem lokalen Versorger zu einem florierenden Konzern entwickelt, der weit über die Grenzen Deutschlands aktiv ist. In der jüngsten Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke kündigte van Bergen seinen Rückzug vom Posten des Sprechers der Geschäftsführung an. "Mit Vollendung des 65. Lebensjahres, am 2. Januar 2015, werde ich aufhören", sagt er. Seine Nachfolge sei geregelt. Gebhard Gentner und Ronald Pfitzer sind schon jetzt Geschäftsführer. Das Dreier-Team wird zu einem Zweier-Team.

Van Bergens Rückzug, der vorgestern bei der Hauptversammlung der Solar Invest AG öffentlich verkündet wurde, ist allerdings einer auf Raten. "Ich will bis 86 arbeiten. Nichts zu tun ist doch schrecklich", sagt der ruhelose Diplom-Ingenieur. Er bleibt Geschäftsführer der Schwäbisch Haller Beteiligungsgesellschaft (SHB) in der die städtischen Tochterunternehmen zusammengefasst sind und Vorstand der Solar Invest AG. Zudem ist er weiter für einige Stadtwerke aktiv, an denen die Haller beteiligt sind.