Schwäbisch Hall Preis zum ersten Mal vergeben

Bei der Preisverleihung (von links): Dekan Ulrich Brecht, Preisträgerinnen Jenny Waffenschmid, Jasmin Kühlewein und Soroptimisten-Präsidentin Evelyn Remmert. Foto: Ufuk Arslan
Bei der Preisverleihung (von links): Dekan Ulrich Brecht, Preisträgerinnen Jenny Waffenschmid, Jasmin Kühlewein und Soroptimisten-Präsidentin Evelyn Remmert. Foto: Ufuk Arslan
Schwäbisch Hall / TANJA KAMPE 18.03.2014
Zum 20-Jahr-Jubiläum verleiht der Haller Serviceclub Soroptimist International den Gisela-Hahn-Förderpreis. Ausgezeichnet werden zwei Studentinnen.

Jasmin Kühlewein und Jenny Waffenschmid sind die ersten Preisträgerinnen des Gisela-Hahn-Förderpreises. Beim Festakt am Campus Hall betont Dekan Ulrich Brecht, erfolgreiches Studieren könne man an der Verinnerlichung von Werten festmachen. "Einer der wichtigsten Werte ist, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen."

Jasmin Kühlewein war mehrere Semester Studiengangssprecherin und Mitglied in der Berufungskommission. Sie freut sich: "Ich finde es Klasse, dass dieser Preis nicht nur die schulischen Leistungen bewertet, sondern auch das soziale Engagement in der Freizeit würdigt."

Auch Jenny Waffenschmid war Mitglied der Berufungskommission. "An der Hochschule wollte ich meine Fußspuren hinterlassen. Deshalb war ich beim Asta aktiv. Dass ich als studentisches Mitglied in der Berufungskommission bei der Professorenauswahl mitwirken konnte, war die beste Möglichkeit, um für nachfolgende Generationen Gutes zu tun." Schirmherr Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim bedankte sich für die Stiftung des Förderpreises. "Die Hochschule in Hall ist im Vergleich zu ihrem Serviceclub noch ein kleines Pflänzchen, dessen Zukunft nur gelingt, wenn eine Verzahnung in der Region existiert und Leistungen der Studierenden anerkannt werden."

Soroptimisten-Präsidentin Evelyn Remmert überreicht zudem eine Skulptur von Gisela Hahn, der verstorbenen Gründungspräsidentin. "Giselas Mann hat angeregt, zusätzlich zum gestifteten Förderpreis, eine ihrer Arbeiten aufzustellen." Die Formensprache des Kunstwerks ist äußerst reduziert und regt zum Innehalten an. "Sie passt wunderbar in unsere Bibliothek, denn auch sie ist ein Ort der Reflektion", bedankt sich Brecht.

Gisela-Hahn-Förderpreis