Schwäbisch Hall Partnerschaft: Radler aus Hall und Neustrelitz treffen sich im Harz

Günther Lander, Jochen Burk, Norbert Gundelfinger, Reiner Hespelt und Dieter Kraft (von links) schwingen sich neben dem Freilichtspiel-Trabi aufs Rad und fahren gen Osten.
Günther Lander, Jochen Burk, Norbert Gundelfinger, Reiner Hespelt und Dieter Kraft (von links) schwingen sich neben dem Freilichtspiel-Trabi aufs Rad und fahren gen Osten. © Foto: tob
Schwäbisch Hall / TOBIAS WÜRTH 11.08.2015
Fünf Radler aus Hall strampeln derzeit für die Freundschaft. Im Harz treffen sie auf eine radelnde Delegation von Neustrelitz, der Partnerstadt Halls.

Wenn die fünf Fahrer am Mittwoch in Sorge sind, dann ist alles gut gegangen. Denn Sorge im Harz ist das Ziel der Tour. "25 Jahre Mauerfall und Wiedervereinigung: Wir wollten dazu was Besonderes machen", erläutert Norbert Gundelfinger, der die partnerschaftliche Radtour von Haller Seite aus leitet. Am Montag startete die Gruppe kurz vor 9 Uhr am Haller Marktplatz. Ziel ist der Ort Sorge im Harz, der an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze liegt. Dort treffen die Hobby-Sportler des SV Tüngental auf vier Sportler der Partnerstadt Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern. Doris Eißele-Kraft, die in der Verwaltung die Verbindungen zu den Partnerstädten hält, berichtet: "Bürgermeister Andreas Grund aus Neustrelitz radelt mit." Sie selbst schwingt sich nicht aufs Rad. Sie schickt aber ihren Mann ins Rennen.

Vor der Abfahrt gestern taucht eine ganz konkrete Sorge auf. "Das ist doch sausteil", kommentiert einer der Teilnehmer den Streckenverlauf. Denn nach einem ersten Anstieg aus dem Kochertal hoch nach Orlach folgt ein zweiter neben der Firma EBM-Papst in Mulfingen. Ein Radler vermutet dort eine heftige Steigung. Die Mitreisenden trösten ihn: So schlimm sei der Anstieg auch nicht.

Drei Tage werde die Tour dauern. Mit einem Schnitt über 20 Kilometer pro Stunde seien Etappen mit mehr als 130 Kilometern geplant.