„Nach intensiven Überlegungen habe ich mit entschieden nicht für den zweiten Wahlgang zu kandidieren“, teilt Sarah Holczer (SPD) mit. Der Abstand zum Erstplatzierten, wie auch ihr persönliches Abschneiden, hätten in Summe zu dieser Entscheidung beigetragen. Die 39-Jährige dankt ihren Wählerinnen und Wählern und macht deutlich, dass sie den „Wählerwillen respektiert“.
Kathinka Kaden (Grüne) gibt dagegen bekannt, „dass ich weiter für das Amt der Oberbürgermeisterin in Schwäbisch Hall kandidiere“. Schwäbisch Hall brauche dringend eine nachhaltige sozial-ökologische Zukunftsvision. Aus Gründen des Klimaschutzes brauche die Stadt bei der OB-Wahl ein grünes Angebot. In vielen Städten werde eine autofreiere Innenstadt angestrebt, Quartiere neu und anders entwickelt, die Mobilitätswende und die Energiewende konsequent vorangetrieben. Das soll von der Verwaltungsspitze her auch in Schwäbisch Hall mit Nachdruck geschehen.
Dasselbe gelte für eine Kultur- und Bildungspolitik, die die verschiedensten Lebenssituationen, insbesondere aber die von Kindern, Jugendlichen und Familien, im Blick hat. „Deshalb trete ich weiter an mit einer klaren klimaschutzpolitischen Zielsetzung im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit für Schwäbisch Hall“, macht die 59-jährige Pfarrerin deutlich.
Kaden will weiter intensiv mit den Haller Bürgerinnen und Bürgern das Gespräch suchen und auf den Wochenmärkten an den kommenden Samstagen sowie am Mittwoch von 9 bis 12.30 Uhr sowie an den Haustüren für ihre Zukunftsvision werben.