Baum- und Strauchschnitt Neuer Sammelplatz wird auf Wertstoffhof gebaut

Schwäbisch Hall / Marcus Haas 14.03.2018

Eckhard Haubrich zeigt ein Luftbild von der ehemaligen Mülldeponie Hasenbühl bei Hessental. „Nur noch ein kleines Eck fehlt, dann ist die Oberflächenabdichtung fertig“, sagt der Diplom-Ingenieur in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik im Land-
ratsamt. Der Müllberg wird vollends gegen Sickerwasser und Gas verschlossen.

Haubrich verdeutlicht den Bereich der Auffahrt, wo zwischen Wertstoffhof und Deponie ein Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt entstehen und während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofs betrieben werden soll. Im Bereich der Stadt Hall können dann an allen Werktagen und am Samstag verholzter Baum- und Strauchschnitt sowie Grünabfälle entsorgt werden.

Abwurframpe umgestaltet

Der Geschäftsführer der Ingenieurgruppe Ruk aus Stuttgart erläutert den Plan zu der 730 Quadratmeter großen nutzbaren Fläche. Die bestehende Abwurframpe werde umgestaltet, um besser ranfahren zu können. Er nennt Gesamtkosten in Höhe von rund 325 000 Euro. Der Bauantrag sei raus, bis Ende April sollen die Arbeiten ausgeschrieben, der neue Platz zwischen Juli und Oktober fertig werden. Die Mitglieder des Umwelt- und Technikausschusses stimmen Plan und Ausschreibung der Arbeiten für den Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt auf dem Wertstoffhof Hasenbühl einstimmig zu. „Wie viel Volumen wird gesammelt und was wird mit dem Material gemacht?“, fragt Gottfried Gronbach (Grüne/ÖDP). „Rund 1400 Tonnen im Jahr“, antwortet Haubrich. Ein Unternehmen habe für das gesammelte Material einen Entsorgungsauftrag. Es werde als Brennmaterial genutzt und thermischer Verbrennung beigemischt.

Sorge um Eidechsen

„Habe ich da richtig gehört? Eidechsen sollen vegrämt werden? Diesen Begriff kenne ich bislang nur in anderen Zusammenhängen. Es geht doch um den Schutz der Tiere?“, fragt Nikolaos Sakellariou (SPD) nach. „Ja, das stimmt. Die Eidechsen müssen vergrämt werden, damit die nicht mehr auf der Baustelle sind“, macht der Diplom-Ingenieur deutlich. Die Eidechsen müssten vom Baustellenbereich ferngehalten werden, damit ihnen nichts passiere, denn sonst könnte man sich wegen eines Tötungsdelikts strafbar machen, erläutert Fachmann Haubrich.

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