Michelbach Kinderferienprogramm des ASB

Michelbach / Nina Woelk 11.08.2018
Bei vier verschiedenen Aufgaben können die Kinder Geschick, Kreativität und Sportlichkeit unter Beweis stellen. Der Arbeiter-Samariter-Bund sorgt in Michelfeld für Unterhaltung.

Auf der Wiese beim Feuerwehrgelände in Michelbach sind verschiedene Parcours aufgebaut. Außerdem liegen Dienstkleidungen, ein Rollstuhl mit Teddybär und einige Mullbinden bereit. Hier beginnt gleich die ­Ferienprogramm-Olympiade des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Die 20 Kinder sind schon neugierig, was auf sie zukommt.

Franziska Altdörfer hat den Überblick und vergibt Namensschildchen. „Es sind viele bekannte Gesichter dabei“, erzählt sie „Hier im Dorf kennt man sich ja untereinander.“ Zwei Stunden lang haben die Kinder Zeit, um sich auszutoben. Da es wie die Tage zuvor sehr heiß ist, stehen über 100 Wasserbomben und genügend Wasser zum Trinken bereit. „Eigentlich sollte es ja ein Wettbewerb werden, aber das haben wir bei diesen hohen Temperaturen verworfen“, sagt Karl-Eugen Altdörfer vom ASB. „Sie müssen alle Stationen ausführen, aber ohne einen Wettstreit.“

Vier Aufgaben zu bewältigen

Bei der ersten Aufgabe muss ein Teddybär im Rollstuhl so schnell wie möglich durch den Parcours gefahren werden, ohne dass er herunterfällt. Für die Kleineren unter den Teilnehmern keine leichte Aufgabe, doch der Teddy übersteht die Fahrten ohne größere Kratzer.

Für den Eierlauf müssen sich die Teilnehmer gut einpacken. Jacken von den Erwachsenen, Helm und Stiefel in Größe 47. So versuchen die Kinder, im Slalom den Parcours zu überwinden und das Ei nicht vom Löffel fallen zu lassen. Manche mehr, andere weniger erfolgreich.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Wasserbomben während des Parcours auf einer Trage zu balancieren. Sollte doch einmal eine davon herunterfallen, so hat man immerhin eine kleine Abkühlung.

Die letzte Herausforderung ist besonders beliebt. Mit Mullbinden und Klopapier werden die Kinder wie Mumien eingebunden. „Das Einwickeln macht richtig Spaß“, sagt Lotte Vogelmann. Vor nichts wird haltgemacht. Egal ob Hände, Kopf oder Beine. „Und wie gehst du dann heute noch aufs Klo?“, fragt Grete Vogelmann ihre Freundin, die fast von Kopf bis Fuß weiß ist.

Organisiert wird das Ferienprogramm von der Gemeinde. „Die letzten Jahre haben wir den Erste-Hilfe-Kurs angeboten, das macht jetzt die DLRG-Ortsgruppe Schwäbisch Hall“, erläutert Franziska Altdörfer. „Also haben wir uns etwas Neues ausgedacht.“ Sie wird dabei von einigen freiwilligen Helfern unterstützt.

Abkühlung und Geschicklichkeit

Zum Abschuss werden die restlichen Wasserbomben in drei Netze geworfen, die von mehreren Personen gehalten werden. Ziel sollte es eigentlich sein, die Wasserballons mit dem Netz weiter zu werfen, was sich aber als ziemlich schwierig erweist, und so gehen die meisten daneben. Der Spaß geht trotzdem nicht verloren, und so vergeht das zweistündige Ferienprogramm wie im Flug.

In den nächsten Tagen hält das Ferienprogrammen in Michelbach weitere Höhepunkte bereit. Unter anderem geht es auf Wandertour mit dem Albverein Michelbach und mit dem VfB-Fanclub zur Stadionbesichtigung nach Stuttgart.

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