Schwäbisch Hall Mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt gefordert

Schwäbisch Hall / SWP 06.11.2014
Die Situation am Arbeitsmarkt stand im Mittelpunkt eines Besuchs der CDU-Europaabgeordneten Inge Gräßle bei Arbeitsagentur-Leiterin Thekla Schlör.

Wie können Menschen aus der Region am Arbeitsmarkt integriert werden - Langzeitarbeitslose, Teilzeitkräfte, Bewerber über 50 Jahre, Zuwanderer, Flüchtlinge? Thekla Schlör bat Inge Gräßle bei einem Gespräch in Schwäbisch Hall, für eine Teilanerkennung der in praktischer, beruflicher Erfahrung im In- und Ausland erworbenen Kompetenzen am deutschen Arbeitsmarkt einzutreten.

"Bislang gilt nahezu nur die komplette Anerkennung oder die komplette Ablehnung", so Thekla Schlör, "das wird der bislang erworbenen praktischen Erfahrung oft nicht gerecht." Inge Gräßle interessierte sich auch für die Nutzung des Europäischen Sozialfonds durch die Agentur und nahm die Bitte um Kontinuität mit. Regeln, die alle 7 Jahre neu gemacht werden, bringen zu viele Veränderungen für das Personal mit sich, das mit den Programmen arbeitet. Das verursache Bürokratie und schade der Effizienz.

Bewährtes bestehen lassen, den Rest verändern, darin waren sich Inge Gräßle und Thekla Schlör einig. Gräßle will in einer Anhörung zum Europäischen Sozialfonds die Erfahrungen der Praktiker vor Ort mit den europäischen Regeln zum Thema machen.

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