Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung hat sich der Gemeinderat mehrheitlich dafür entschieden, die Beleuchtungsmasten auf Gemeindegebiet von einem externen Dienstleister auf ihre Standfestigkeit untersuchen zu lassen. Die Beauftragung erfolge gemeinsam mit der Gemeinde Untermünkheim, erklärte Kämmerer Christoph Roll. Auf Braunsbacher Gemarkung ginge es um rund 250 Masten, in Untermünkheim um etwa 550. Daher fielen für Braunsbach auch nur 3206,88 Euro jährlich für die Prüfungen im Zeitraum von 2019 bis 2022 an.

Die Arbeiten erledigt die Firma ZWP Anlagenrevision aus dem Saarland. Etwa 200 Masten werden dann pro Jahr mit Ultraschall untersucht. In Braunsbach müsste geprüft werden, weil im Zuge des Wiederaufbaus nach der Sturzflut vom 29. Mai 2016 zahlreiche Masten neu erstellt worden seien. Mit den nicht zwingend vorgeschriebenen Prüfungen wolle man der Verkehrssicherheitspflicht nachkommen, so Roll: „Denn wenn was passiert, hat das strafrechtliche Konsequenzen.“