Die Osterproduktion in dem elsässischen Werk einer Konfiserie, deren Namen PS Mako nicht nennen darf, ist nahezu abgeschlossen. Ausgeliefert wurde die Verpackungsmaschine des Michelbacher Unternehmens bereits Anfang des Jahres.

Michael Pfitzenmaier beziffert das Volumen auf rund 380.000 Euro - für PS Mako ein Auftrag im Durchschnittsbereich, so der technische Betriebsleiter. Das Unternehmen beschäftigt etwa 40 Mitarbeiter, überwiegend fest angestellte. Der Jahresumsatz des Betriebs wird zwischen 6 und 7 Millionen Euro angegeben, über das Ergebnis macht PS Mako keine Angaben. Geschäftsleiter ist Albrecht Fritzsche.

25 bis 30 Schokoeier werden in der Minute verpackt

Die Schwierigkeit bei der Entwicklung und Fertigung bestand für Konstruktionsleiter Mario Schulz und sein Team einerseits darin, eine Maschine herzustellen, die Schoko-Hohlformen verpackt, ohne sie zu beschädigen. Die Verpackungen werden aus einem quadratischen Folienzuschnitt geformt. Zuvor werden die Schoko-Eier von Hand in die dafür vorgesehenen Schalen gelegt.

Anderseits bestand die Konfiserie aus dem Elsass darauf, möglichst viele Eier-Formate verpacken zu können. Noch während der Entwicklung bat der Kunde, den Formatspeicher in der Maschine zu erweitern.

Die einzelnen Formen sind zwischen 17 und 30 Zentimeter hoch, sie wiegen zwischen 300 und 1000 Gramm. Die Stärke der Schokoladenschicht ist nicht konstant, Mario Schulz gibt sie mit etwa acht Millimeter an. Gefertigt werden die Schoko-Eier von dem französischen Unternehmen selbst.

Die Maschine aus Michelbach, in der ein Industrieautomat (Roboter) des deutschen Herstellers Kuka zum Einsatz kommt, ist in der Lage, pro Minute zwischen 25 und 30 der empfindlichen Schokoladen-Hohlfiguren zu verpacken.