Kulturwochen „Very British“ Lesestoff aus Großbritannien in Hall

Der britische Autor Matt Haig hat Romane und Kinderbücher veröffentlicht, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden. Am Montag, 17. September, stellt er ab 19.30 Uhr in der Haller Hospitalkirche seinen Roman „Wie man die Zeit anhält“ vor.
Der britische Autor Matt Haig hat Romane und Kinderbücher veröffentlicht, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden. Am Montag, 17. September, stellt er ab 19.30 Uhr in der Haller Hospitalkirche seinen Roman „Wie man die Zeit anhält“ vor. © Foto: Archiv
Schwäbisch Hall / Bettina Lober 12.09.2018
Die neue „Literatur live“-Saison in Schwäbisch Hall beginnt am Montag mit Matt Haig – und ist britisch geprägt.

Im Haller Kulturkalender geht es in nächster Zeit „Very British“ zu: Morgen, Donnerstag, starten in der Siederstadt die britischen Kulturwochen, die im Grunde -monate sind, weil sich das Festivalprogramm über sechs Monate erstreckt. Zum Auftakt tritt der Schlagzeuger Pete York mit seinem Spangalang Quartett in der Hospitalkirche auf. Beginn: 19.30 Uhr.

Bis zum Brexit Ende März 2019 werden die britische Kultur und die deutsch-britische Freundschaft in Hall mit mehr als 70 Veranstaltungen gefeiert. Auch die neue Saison der „Literatur live“-Reihe, zu der das städtische Kulturbüro gemeinsam mit Kooperationspartnern einlädt, ist britisch gefärbt. Die Hälfte der geplanten Termine steht unter dem Festivalmotto „Very British“.

Der in Brighton lebende Bestseller-Autor Matt Haig eröffnet am Montag, 17. September, um 19.30 Uhr in der Hospitalkirche die Literaturreihe mit seinem aktuellen Roman „Wie man die Zeit anhält“ („How to Stop Time“), der aktuell mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle verfilmt wird. Die Haller Übersetzerin und Krimiautorin Tatjana Kruse wird die englisch-deutsche Lesung am Montag moderieren.

David Whitehouse stellt am Samstag, 22. September, um 19 Uhr seinen Roman „Der Blumensammler“ vor. Die Handlung um sechs seltene Blumen beginnt in den Tiefen des Ozeans, führt nach London, New York und um die Welt. Der Schauspieler Frank Röder liest die Texte auf Deutsch.

Mariana Leky ist heuer Preisträgerin des Comburg-Stipendiums. Am Donnerstag, 18. Oktober, liest sie ab 19.30 Uhr im Kaisersaal der Comburg aus ihrem Roman „Was man von hier aus sehen kann“, der seit Monaten auf der Spiegel-Bestsellerliste steht.

Wie übersetzt man britische Literatur? Dazu gibt Isabel Bogdan aus Hamburg am Mittwoch, 7. November, im Gespräch mit ihrer Haller Kollegin Tatjana Kruse Auskunft. Bogdan hat Autoren wie Jane Gardam und Nick Hornby übersetzt. Ihr Debütroman „Der Pfau“ spielt in den schottischen Highlands.

Biermeier stellt erstes Buch vor

Christoph Biermeier war 13 Jahre lang Intendant der Freilichtspiele Hall. Nun legt der Regisseur mit „Beichtgeheimnisse“ sein erstes Buch vor. Seine „Geschichten für Leicht- und Schwergläubige“ präsentiert er am Mittwoch, 28. November, im S-Atrium der Sparkasse Hall-Crailsheim.

Um die Biografie der Rock-Legende Nicky Hopkins, jahrelang Pianist der Rolling Stones, geht es am 6. Dezember in der Lesung von Julian Dawson. Der Singer-Songwriter aus London gestaltet den Abend auch musikalisch. „English made in Germany“ steht im Mittelpunkt von Peter Littgers Büchern: Nach „The Devil lies in the Detail“ gibt er mit „Lost in Trainstation“ am 12. Dezember in der Stadtbibliothek lustige und lehrreiche Einblicke in die englische Sprache.

Annika Scheffel stellt ihren Science-Fiction-Roman „Hier ist es schön“ am 4. April im Gespräch mit der Deutschlandfunk-Redakteurin Anna Seibt vor. Zum Abschluss gibt es am 19. Mai die Premiere von „FORMAT:LYRIK“– einer Reihe in Kooperation mit dem Dieter-Franck-Haus. Die Haller Sprachwissenschaftlerin Dorothea Franck erörtert im Dialog mit einem Dichter die Frage, ob und wie Gedichte übersetzt werden können.

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