Die Höhe der Abfallgebühr richtet sich nach der Anzahl der Leerungen für Rest-, Biomüll- und Gartentonnen im vergangenen Jahr und den gemeldeten Personen, die auf einem Grundstück mit eigener Hausnummer registriert sind, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes. Berücksichtigt seien alle Personen, die zum Stichtag am 1. Januar 2015 bei den Einwohnermeldeämtern gemeldet waren. Auch Zweitwohnsitze seien gebührenpflichtig und bei Gewerbekunden das Behältervolumen maßgebend. Haben Gewerbetreibende keine extra Abfalltonne, werde die Gebühr für das Mindestvorhaltevolumen veranlagt.

Nach dem Versand der Abfallgebührenbescheide gehe es in der Abfallwirtschaft oft turbulent zu und es könne sein, dass alle Telefonleitungen besetzt sind, heißt es weiter. Kreiskämmerer Werner Schmidt bittet um Geduld und gibt den Tipp, den ersten Ansturm abzuwarten. Er weist darauf hin, dass die Widerspruchsfrist vier Wochen beträgt und solange auch Zeit für Fragen bleibt.

Ausführliche Informationen zu den Abfallgebühren sind im aktuellen Abfallkalender zu finden. Unter der Sammelrufnummer 0791/7558811 werden Fragen zur Grundgebühr beantwortet. Wer wegen der berechneten Tonnenleerungen anruft, sollte die Nummer 0791/7558822 wählen und vorher schon die Chipnummer der Mülltonne notieren. Anfragen sind auch per Fax möglich unter der Telefonnummer 0791/755A7373 oder per E-mail an abfallwirtschaftsamt@lrasha.de.