Künzelsau / SWP  Uhr
Das Land Baden-Württemberg und die Stiftung Würth haben am Freitag eine Rahmenvereinbarung zugunsten der Reinhold-Würth-Hochschule unterzeichnet. Sie soll den Hochschulstandort Künzelsau sichern.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Finanzstaatssekretär Ingo Rust sowie Reinhold Würth, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung Würth, haben am Freitag in Künzelsau eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Diese regelt die Verwendung einer Spende von zehn Millionen Euro der Stiftung Würth sowie die Gegenleistungen des Landes zugunsten der Reinhold-Würth-Hochschule (Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn).

Die Spende soll in erster Linie für den Grundstückserwerb des an die Hochschule angrenzenden Grundstückes und die Erstellung eines Neubaus verwendet werden. Das Land soll als Gegenleistung die im Ausbauprogramm "Hochschule 2012" geschaffenen 115 Studienanfängerplätze in Künzelsau für zehn Jahren bis Ende Sommersemester 2025 bei entsprechender Nachfrage gewähren. "Der Ausbau der Hochschule in Künzelsau ist ein Schub für die Region und wird dazu beitragen, die Bevölkerungszahl in unserer Raumschaft zu stabilisieren", sagt Würth.

Zudem beteiligt sich das Land am Grunderwerb des an den Campus angrenzenden Grundstückes. Das Studierendenwerk Heidelberg wird in Künzelsau ein Studentenwohnheim mit mindestens 80 Wohnheimplätzen bauen. "Mit dem Engagement der Stiftung Würth und des Landes wird es gelingen, die Zukunft des Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn nachhaltig zu sichern und damit die Hochschulregion Heilbronn-Franken insgesamt attraktiv weiterzuentwickeln", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.