Mainhardt Wie die Römer das Mittelmeer kontrollierten

Mainhardt / swp 05.09.2018
Limes-Cicerone Torsten Pasler spricht im Römermuseum über Roms Grenzen im Nordwesten Afrikas.

Nach der Sommerpause geht es mit der Vortragsreihe der Limes-Cicerones weiter. Torsten Pasler spricht am Mittwoch, 12. September, ab 19 Uhr im Römermuseum Mainhardt über die Geschichte der römischen Grenzprovinzen im Nordwesten Afrikas. Auf seiner virtuellen Reise entlang der Grenzprovinzen des Römischen Reiches ist Torsten Pasler an der letzten Station angekommen: Mauretania und Numidia, die den nördlichen Teilen der heutigen Länder Algerien und Marokko entsprechen. Mit diesen Provinzen vervollständigten die Römer ihre Kontrolle über sämtliche Küsten des Mittelmeeres. Im Landesinneren lebten sehr freiheitsliebende Berbervölker, die die Römer nicht unterwerfen konnten. In ihren Städten kultivierten die Römer aber ihren Lebensstil mit all der architektonischen Pracht. Mit den Invasionen der Vandalen, der Byzantiner und schließlich der Araber mussten sich die Menschen in der Spätantike mehrmals auf neue Herren einstellen, schreibt Pasler in seiner Ankündigung.

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