Schwäbisch Hall Kompetenz in Holzbearbeitung

Schuldirektor Ernst Gauger zeigt Landrat Gerhard Bauer und Regierungspräsident Johannes Schmalzl (erste Reihe von links) wie die Schüler arbeiten.
Schuldirektor Ernst Gauger zeigt Landrat Gerhard Bauer und Regierungspräsident Johannes Schmalzl (erste Reihe von links) wie die Schüler arbeiten. © Foto: Ufuk Arslan
Schwäbisch Hall / KERSTIN VLCEK 08.12.2015
Regierungspräsident Schmalzl und Landrat Bauer waren zu Besuch in der Gewerblichen Schule Schwäbisch Hall. Gesprochen wurde über Holzbearbeitung, aber auch über Flüchtlinge und Straßenbau.

Selbstgemachte Schubladen, Tabletts und Schachbretter aus Holz präsentierten die Schüler für Holztechnik der Gewerblichen Schule in Hall beim Besuch vom Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl und Landrat Gerhard Bauer. Die Berufsschule sei ausgesucht worden, weil es eine große Bandbreite an qualitativ hochwertigen Ausbildungsgängen gebe. Außerdem sei der Ruf als Kompetenzzentrum Holzbearbeitung bis nach Stuttgart vorgedrungen, erklärt Steffen Baumgartner vom Landratsamt Hall. Im Fokus des Besuchs stand die Besichtigung der unterschiedlichen Werkstätten der Meisterschule für Schreiner und Tischler. Die Schüler zeigten an der Kreissäge und auch bei der Planung am Computer ihr Können.

"Wenn wir Meister ausbilden wollen, müssen ihre Werkzeuge auch immer auf dem neuesten Stand der Technik sein", erklärte Andreas Noller, Lehrer für Fertigungstechnik. "Bereiten Sie sich darauf vor, dass wir bald die Absauganlage in der Werkstatt erneuern werden müssen", meinte er in Richtung Regierungspräsident Johannes Schmalzl und Landrat Gerhard Bauer. Zuständig für die Finanzierung der Maschinen sowie für die Besetzung des Kollegiums ist nämlich das Regierungspräsidium Stuttgart und somit das Land Baden-Württemberg.

Gerade bei der Lehrerbesetzung gebe es momentan Probleme. Die Gewerbliche Schule soll im Februar eine Flüchtlingsklasse bekommen und dazu brauche es neue Lehrkräfte, erklärt Oberstudiendirektor Ernst Gauger. Vor allem Sprachlehrer seien von Nöten, denn "das Sprachproblem ist das größte Probleme", erläutert er.

Nach dem Rundgang in der Schule kommen Schmalzl und Bauer noch zu einem internen Arbeitsgespräch zusammen. Sie haben über die Verkehrsinfrastruktur und den Straßenbau, die Flüchtlingsunterbringung sowie über Schule und Bildung im Landkreis gesprochen. Beschlüsse wurden keine gefällt, sondern nur Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht, erklärt Steffen Baumgartner.

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