Schwäbisch Hall Kolpingtag macht Christen Mut - 22.000 Paar Schuhe gesammelt

Was wie eine Szene aus dem Fußballstadion wirkt, ist in Wirklichkeit der Abschlussgottesdienst beim Kolpingtag. Den haben auch viele Haller miterlebt. Privatfoto
Was wie eine Szene aus dem Fußballstadion wirkt, ist in Wirklichkeit der Abschlussgottesdienst beim Kolpingtag. Den haben auch viele Haller miterlebt. Privatfoto © Foto:  
Schwäbisch Hall / SWP 09.10.2015
Die Kolpingfamilie Schwäbisch Hall beteiligt sich aktiv am Kolpingtag in Köln. Die Delegation feiert Ende September zusammen mit 15000 Christen.

Als sie in der Lanxess-Arena Köln kürzlich ihre orangefarbenen Tücher und Mützen schwenken, fühlen sich die Haller mit den Christen des Kolpingwerks auf der ganzen Welt verbunden. Eine Reihe von Kolpingfreunden aus Schwäbisch Hall und Umgebung waren mit Bussen dabei, teilt Josef Wagner mit. Sie holten sich bei dem dreitägigen Treffen Mut und Kraft - angelehnt an das Zitat Kolpings: "Wer Mut zeigt, macht Mut".

Das Kolpingwochenende begann mit einer Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend mit der Big Band der Bundeswehr - die man von Auftritten auf dem Haller Marktplatz kennt. Am Samstag präsentierte sich der katholische Sozialverband auf fünf großen Plätzen und in vielen Kirchen in Köln mit Info-Ständen, Vorträgen, Diskussionsforen, Gebeten und Mitmach-Aktionen.

Die Neuinszenierung des Musicals "Kolpings Traum" am Samstag-Abend mit einem 35-köpfigen Orchester und großem Chor sei für viele ergreifend gewesen, teilt Wagner mit. Eine feierliche Stimmung herrschte beim Abschlussgottesdienst in der Arena mit hunderten Bannern aus dem gesamten Bundesverband. An der Spitze der Kölner Kardinal Woelki, Bundespräses Josef Holtkotte und viele andere Priester. Im Rahmen des bundesweiten Kolpingtages rief das Kolpingwerk zusätzlich unter dem Motto "Mein Schuh tut gut" zu einer Schuhspende auf. Rund 22.000 Paar Schuhe, etliche davon auch aus Schwäbisch Hall, kamen zusammen. Der Erlös aus der Verwertung - gut 11.000 Euro - gehe an ein gemeinnütziges Projekt. Papst emeritus Benedikt XVI. machte mit und schickte ein Paar rote Schuhe vom Tiber an den Rhein.

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