Schwäbisch Hall Klänge aus mehreren Epochen

Diese Sängerinnen und Sänger haben ein großes Publikum: Mehr als 500 Besucher kommen zum Adventskonzert der Neuapostolischen Kirche.
Diese Sängerinnen und Sänger haben ein großes Publikum: Mehr als 500 Besucher kommen zum Adventskonzert der Neuapostolischen Kirche. © Foto: Ufuk Arslan
SWP 10.12.2015
Von der Neuzeit in den Barock: Beim Adventskonzert der Neuapostolischen Kirche springen Kinder und Erwachsene zwischen den Zeitaltern.

. Kinderchor, gemischter Chor, Bläser-Ensemble und Orchester - etwa 100 Akteure gestalteten das Adventskonzert in der Neuapostolischen Kirche im Langenfelder Weg. Es kamen gut fünfmal so viele Besucher: Sie erlebten am zweiten Adventssonntag laut einer Mitteilung, wie die Vortragenden mit wohlbekannten, aber auch exotischen Klängen Gott lobten, wie Martin Sommer von der Neuapostolischen Kirche schreibt. Die Akteure "zauberten eine lichtvolle, vorweihnachtliche Stimmung in der fast vollbesetzten Kirche", heißt es weiter.

Den Auftakt des fast zweistündigen Programms machte das Orchester mit Gustav Gunzenheimers "Wir sagen euch an den lieben Advent". Anna-Carina Pilzecker führte durch das Programm unter der Frage: "Um was ging es hier nochmal? Ist an Weihnachten alles nur Tradition?" Sie ging auf die besondere Beziehung zwischen Kindern und Weihnachten ein.

Mit "Eine Tür, eine Tür tut sich auf für mich", Detlef Jöckers neuzeitlicher Komposition, und mit "Lauschet, lauschet" - ein Stück des letzten Jahrhunderts, das die Handschrift von Armas Maasalo trägt - und mit "In der schönen Weihnachtszeit" in der Fassung von Andreas Neth beeindruckten die 42 Kinder die Besucher in der Kirche. In der Mitteilung ist von "Dynamik, Ausdruck und spürbarer Begeisterung" der Kinder die Rede.

Das Orchester schaffte mit Arcangelo Correlis "Concerto grosso in g-moll, Op. 6, No. 8" in "gekonnter Weise" den Sprung aus den neuzeitlichen, kindlichen Vorträgen in die Klänge des Barocks.

Der gemischte Chor aus der Gemeinde stellte in seinen Vorträgen "die Vielfalt musikalischer Stilrichtungen über acht Jahrhunderte hinweg eindrucksvoll vor", heißt es.

Friedhelm Maier spielte mit seinem Alphorn, begleitet von der Orgel, "Lieb' Nachtigall, wach auf".

Mit dem Gospel "Mary had a baby" von Hansruedi Willisegger verabschiedeten sich alle Musiker gemeinsam von "einem sichtlich begeisterten" Publikum.

Zum Abschluss des Adventskonzerts sangen alle Besucher eines der bekanntesten Weihnachtslieder: "O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit."