Die Planungen der Landesregierung für die Kindertageseinrichtungen sehen vor, die Notbetreuung Schritt für Schritt in einen reduzierten Regelbetrieb übergehen zu lassen, teilte die Stadt Schwäbisch Hall mit. Ziel sei eine Auslastung von 50 Prozent der Plätze, um die notwendigen Hygienestandards einhalten zu können.

Schwäbisch Hall

Die Stadt Hall kann eigenen Plan bei der Öffnung verfolgen

Die am Samstag durch das Kultusministerium Baden-Württemberg veröffentlichten Hinweise lassen demnach den Trägern der Kindertageseinrichtungen weitgehend freie Hand bei der Frage, wie sie die weitere Öffnung gestalten.
Aus pädagogischen Gründen habe die Stadt Schwäbisch Hall beschlossen, zunächst den Vorschulkindern eine Rückkehr in die Kitas zu ermöglichen. In den städtischen Kindertageseinrichtungen hat für sie am Dienstag eine gestaffelte Aufnahme begonnen, in den Einrichtungen der Stadt und der freien Träger waren da 122 Vorschulkinder in Betreuung. Die Eltern werden direkt über die Einrichtungsleitungen über das weitere Vorgehen informiert, so die Mitteilung.

Regelung bis zu den Pfingstferien

Diese Regelung gelte zunächst bis zu den Pfingstferien. Danach könne sich der Umfang der Betreuungszeiten für die Vorschulkinder wieder reduzieren, damit auch anderen Kindern ein Kita-Besuch möglich sei.
Die bislang in der erweiterten Notbetreuung betreuten Kinder werden diese selbstverständlich auch weiterhin in Anspruch nehmen können.