Versammlung Kirche spart bis 2024 Pfarrstellen ein

Schwäbisch Hall / PM 25.11.2016
Versammlung: Die Bezirkssynode debattiert über Zukunft, Haushalt und Flüchtlinge.

 Dekanin Anne-Kathrin Kruse stellte über ihren Bericht laut einer Mitteilung diese biblischen Wort:e „Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Dieses Motto könne „zielführend“ sein für die Pfarrstellen­strukturplanung, die den Kirchenbezirk in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Bis zum Jahr 2024 werden wegen des demografischen Wandels und der zurückgehenden Pfarrerzahlen Stellen­einsparungen vorgenommen werden müssen.

Die Bezirkssynode einigte sich auf eine Verfahrensweise, um den Prozess in Gang zu setzen. „Dieser wird für die Distrikte und Gemeinden eine Herausforderung sein, eröffnet aber zugleich Möglichkeiten, gerade auch im Jubiläumsjahr der Reformation Prioritäten in der kirchlichen Arbeit zu überdenken und zu erneuern“, heißt es in der Mitteilung.

Der Haushalt und die Lage der geflüchteten Menschen, die im Kirchenbezirk Schwäbisch Hall Aufnahme gefunden haben – das waren die bestimmenden Themen bei der Herbstsynode des evangelischen Kirchenbezirks Schwäbisch Hall im Brenzhaus. Die Bezirkssynode ist das Leitungsgremium eines Kirchenbezirks.

Bei der jüngsten Haller Versammlung stellte sich das neu gebildete Team des Kreisdiakonieverbands vor. Es koordiniert Hilfsangebote und unterstützt Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Schuldekan  Kurt W. Schatz sprach bei der Bezirkssynode über die Herausforderungen einer pluralistischen Gesellschaft für den konfessionellen Religionsunterricht.