Gerabronn Ferienprogramm: kickern mit Müller und Robben

Gerabronn / Johannes Ihle 30.08.2018
Passend zum WM-Jahr bietet der Gewerbeverein Gerabronn beim Kinderferienprogramm das Bauen eines Tischkickers an. Besonders Beliebt sind die Spieler des FC Bayern München.

Ein Hauch von Fußballweltmeisterschaft schwebte über Gerabronn. Unter dem Motto „Die nächste WM kommt bestimmt“ bastelten Kinder aus Gerabronn und Umgebung beim Kinderferienprogramm Tischkicker aus Pappkarton. Zwar waren die deutschen Fußballer in Russland nicht besonders erfolgreich, dennoch war das Interesse an diesem Programmpunkt, den der Gewerbeverein Gerabronn anbot, groß: 18 Kinder nahmen teil.

„Wir bieten jedes Jahr etwas Neues an, es gab noch nichts zweimal“, sagte Organisatorin Irene Weinmann. Seit 22 Jahren beteiligt sich der Gewerbeverein am Ferienprogramm. Während früher Ausflüge wie Radtouren oder Wanderungen angeboten wurden, wird seit einigen Jahren gebastelt. „Das kommt bei den Kindern sehr gut an und man ist wetterunabhängig“, sagte Weinmann. Treffpunkt ist stets die Grund- und Hauptschule. Im Vorfeld treffen sich die Organisatorinnen und überlegen, was thematisch passt – heuer war Fußball angesagt.

„Wir haben gehofft, dass das WM-Gefühl noch etwas mehr da ist“, sagte Weinmann. Doch kein Problem. Denn am Abend des Programmtags startete die Bundesliga in ihre neue Saison. „Das ist aber reiner Zufall“, sagt Weinmann und lacht. Der FC Bayern München empfing die TSG Hoffenheim. Daher waren die Spieler der beiden Mannschaften an diesem Tag hoch im Kurs.

Doch ehe die Mannschaften auf den Platz „laufen“ konnten, musste dieser gebaut werden. Dafür waren nötig: Schuhkarton, Orangennetz, Holzstäbe für Blumen, grünes und weißes Papier, Wäscheklammern, Stifte, Schere und Kleber.

Die Kinder schnappten sich ihre Kartons und beklebten die Böden mit grünem und weißem Papier. An den Enden des Kartons schnitten sie Tore ein, klappten den Karton nach außen und klebten das Netz außen an. Anschließend wurden auf der Längsseite des Kartons in regelmäßigen Abständen vier Löcher gepikst und die Drehstäbe durchgesteckt.

Für die Spieler verwendeten die Kinder Wäscheklammern, die die meisten an diesem Tag in den Farben Rot und Blau für München und Hoffenheim anmalten. Besonders beliebt waren Arjen Robben, Thomas Müller und Manuel Neuer. Nun noch die Klammern an die Stäbe hängen – und schon konnte gespielt werden.

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