Bio-Landwirtschaft Kaum Zeit zum Verschnaufen

Bundestagskandidat Harald Ebner (Grüne) hat ebenfalls das Fest auf dem Riegenhof besucht.
Bundestagskandidat Harald Ebner (Grüne) hat ebenfalls das Fest auf dem Riegenhof besucht. © Foto: Kurt Hinz
Mainhardt / Kurt Hinz 19.09.2017

Beim Hoffest auf dem Riegenhof bei Mainhardt erwartete die Besucher am vergangenen Sonntag ein vielfältiges Programm. Die Familie Braun hatte dazu eingeladen. Das Fest auf dem Demeterhof fand im Rahmen des „Tags des Schwäbischen Waldes“ statt.

Die Gäste probierten zum Beispiel die Bio-Köstlichkeiten aus Küche und Holzbackofen, die zahlreiche fleißige Helfer um Doris Braun zubereitet hatten. Der ein oder andere kaufte auch Raritäten auf dem Kunsthandwerkermarkt oder handelte auf der Tauschbörse. Interessant waren die Hohenloher Feuersteine, über deren Herkunft Ursula Schreyer erzählen konnte. Der Hofladen war an diesem Tag ebenfalls geöffnet, was viele Besucher nutzten, um sich mit Bio-Produkten einzudecken.

Besonders für die kleinen Gäste hatten die Veranstalter einiges vorbereitet, unter anderem Ponyreiten, Bogenschießen sowie Bastelangebote. Beim Ponyreiten wurden sogar längere Wartezeiten in Kauf genommen. Das Toben im Heu und auf dem Spielplatz war auch beliebt bei den Kindern. Wer sich mal kurz sich in eine andere Welt versetzen lassen wollte, der war im Märchen-Tipi gut aufgehoben.

Nicht wenige Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich über Umwelt- und Naturschutz sowie nachhaltige Landwirtschaft zu informieren. Stände von Demeter und vom Naturschutzbund (Nabu) lieferten dazu Informationen.

Ein Highlight war der etwa 150 Quadratmeter große und erst vor kurzem eröffnete Heilkräutergarten. Wie unterschiedlich Milch schmecken kann, den Beweis dafür gab es am Stand von Anja Frey vom Völkeswaldhof bei Oberrot. Bei den Bulldog-Freunden „Schnaufferle 01“ gab es die Möglichkeit, Apfelsaft zu pressen und diesen zu verkosten. Gundula Göser vom Verein „Help! Wir helfen“ informierte über den Einsatz für Bedürftige in Entwicklungsländern. Nicht ganz alltäglich: die Damen vom Spinnstüble Weinsberg: Sie stellten mit ihren Rädern zwar kein Gold aus Stroh her, aber aus Wolle feines Garn. In der Kulturscheune unterhielt die Band „Friends and Guitars“ mit Live-Musik.

Die Veranstalter haben sich mit der Gestaltung des Hoffests viel Mühe gegeben. So war es auch kein Wunder, dass sich die Besucher auf dem Riegenhof sehr wohlgefühlt haben. Auch die Veranstalter zeigten sich mehr als zufrieden, wenn sie auch kaum zum Verschnaufen kamen an diesem Tag. Für Edmund Braun war es aber ein guter Grund, auch in Zukunft solche Feste anbieten zu wollen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel