Henning Lenz, den wohl viele als Kantine-Resident DJ Blackout kennen, legt dort nach fast sechs Jahren nicht mehr auf. „Die Dolan-Beats-Geschichte hat das Fass zum Überlaufen gebracht“, sagt Lenz. Vor Kurzem kam es zum Bruch der Zusammenarbeit zwischen Moritz Biedenbach alias DJ Moestwanted und der Kantine 26. Interne Streitereien rund um das Dolan-Beats-Festival wurden dann in den sozialen Medien öffentlich ausgetragen.

Ende Juni hat Henning Lenz nun einen Schlussstrich gezogen, in der Kantine 26 gekündigt und alle seine Bookings abgesagt. Obwohl er für Juli eigentlich noch gebucht war. Events mussten abrupt umgeplant werden, da er „kurzfristig und ohne Rücksprache die Zusammenarbeit gekündigt“ habe, schreibt Steffen Knödler, Geschäftsführer der Kantine, auf Nachfrage. „Die Kantine hat mich dann gefragt, ob ich die Juli-Termine noch spielen könnte, das wollte ich aber nicht“, erklärt Lenz.

Lenz will Moritz Biedenbach unterstützen

Er habe schon öfters gekündigt, habe sich dann aber doch immer wieder überreden lassen, weiterzumachen, wie er sagt. Einer der Punkte, die ihn gestört haben, sei, dass er selten pünktlich bezahlt worden wäre. Knödler schreibt in seinem Statement dazu: „Seine DJ-Gagen erhält er bei Clubveranstaltungen direkt nach seinem Auftritt gegen Rechnung. Bei Firmenveranstaltungen im Nachgang per Rechnungsstellung mit Überweisung.“

Der Ruf in der DJ-Szene habe sich für Lenz durch die Kündigung verbessert. „Das hat mir ein paar Pluspunkte eingebracht“, erklärt er. Er wollte damit auch Moritz Biedenbach unterstützen, mit dem er seit 13 Jahren befreundet ist.

Arbeitslos als DJ ist Lenz nun aber nicht. „Ich lege auch außerhalb von Hall auf.“ Aber auch der Kocherstadt wird er erhalten bleiben. Er habe schon ein paar Ideen und Konzepte im Kopf und ein paar Sachen in Planung, erklärt er.

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