• Neuinfektionen: 21 Neuinfektionen meldet das LRA am Montagabend. Damit ist es seit dem 11. Januar der Montag mit den meisten gemeldeten Neuinfektionen (42 am 11. Januar, seither immer unter zehn). Zwölf der 21 positiv Getesteten kommen aus Schwäbisch Hall. Ein Ausbruch des Virus bei Kärcher in Obersontheim trägt dazu vermutlich bei.
  • Corona- und Intensivstationen: Am Freitag, 12. Februar, lagen laut LRA 12 Patienten auf den Corona-Stationen im Landkreis (acht im Diak Schwäbisch Hall, vier im Kreisklinikum Crailsheim). Drei weitere Patienten auf den Stationen sind Verdachtsfälle (SHA: drei, CR: keiner). Außerdem waren drei Corona-Patienten in Schwäbisch Hall und einer in Crailsheim auf der Intensivstation, meldet das LRA. Auch am Montag meldet DIVI-Intensivregister vier Covid-Patienten auf den Intensivstationen im Kreis, einer davon werde invasiv beatmet. Außerdem seien von 47 Betten nur elf verfügbar.
  • Inzidenz Landkreis Schwäbisch Hall: Die 7-Tage-Inzidenz steigt am Montag auf 117,4. Damit ist er seit einer Woche stark gestiegen (69,1 am Montag, 8. Februar).
  • Inzidenzwert 0: Nur zwei Gemeinden im Kreis Hall haben aktuell einen Inzidenzwert von 0. Aus Langenburg ist seit zehn Tagen kein Neuinfizierter gemeldet worden, aus Untermünkheim seit 27 Tagen.
  • Anteil Infizierter: Mittlerweile waren oder sind 2,45 Prozent der Bewohner des Landkreises Hall mit dem Coronavirus infiziert. Die Gemeinde mit dem höchsten Wert ist weiterhin Stimpfach (4,3 Prozent), gefolgt von Crailsheim (3,5 Prozent) sowie Gaildorf und Kirchberg (beide 3,2 Prozent). Die Gemeinden mit den kleinsten Anteilen Corona-Infizierter sind Michelbach/Bilz (1,3 Prozent), Sulzbach-Laufen sowie Schrozberg (beide 1,4 Prozent).
  • Inzidenzwerte der Gemeinden: Drei Gemeinden haben einen Inzidenzwert von mehr als 200: Schwäbisch Hall (202), Ilshofen (224) und Wolpertshausen (305).
  • Thema: Die baden-württembergische Ausgangssperre ist zwar am vergangenen Donnerstag ausgesetzt worden – Bürger im Landkreis Schwäbisch Hall müssen nachts aber trotzdem zu Hause bleiben. Warum, findet Ihr am Ende des Artikels!

Aktuelle Zahlen vom Landratsamt Schwäbisch Hall am 15.2.

In Klammer steht die Veränderung zur Meldung am 12. Februar:
  • 7-Tages-Inzidenz im Kreis SHA: 117,4 (+8,4)
  • Infizierte seit März: 5187 (+21)
  • Corona-Tote: 151 (±0)
  • Derzeit Infizierte: 260 (±0)

Das sind die Zahlen aus den Gemeinden im Landkreis SHA

In Klammern stehen die Veränderungen zur Meldung am 14. Februar.
  • Blaufelden: 124 (+1)
  • Braunsbach: 63 (+1)
  • Bühlertann: 82 (+2)
  • Bühlerzell: 51 (+0)
  • Crailsheim: 1211 (+6)
  • Fichtenau: 127 (+1)
  • Fichtenberg: 84 (+0)
  • Frankenhardt: 143 (+2)
  • Gaildorf: 383 (+3)
  • Gerabronn: 77 (+0)
  • Ilshofen: 133 (+1)
  • Kirchberg/Jagst: 140 (+0)
  • Kreßberg: 89 (+0)
  • Langenburg: 29 (+0)
  • Mainhardt: 162 (+0)
  • Michelbach/Bilz: 45 (+0)
  • Michelfeld: 110 (+1)
  • Oberrot: 112 (+0)
  • Obersontheim: 142 (+2)
  • Rosengarten: 129 (+1)
  • Rot am See: 107 (+1)
  • Satteldorf: 101 (+0)
  • Schrozberg: 80 (+0)
  • Schwäbisch Hall: 994 (+16)
  • Stimpfach: 134 (+0)
  • Sulzbach-Laufen: 34 (+0)
  • Untermünkheim: 73 (+0)
  • Vellberg: 117 (+1)
  • Wallhausen: 88 (+0)
  • Wolpertshausen: 41 (+0)

Anteil der bereits Infizierten in den Gemeinden am 15.2.

  • Michelbach/Bilz: 1,31%
  • Sulzbach-Laufen: 1,36%
  • Schrozberg: 1,37%
  • Langenburg: 1,55%
  • Wolpertshausen: 1,78%
  • Gerabronn: 1,80%
  • Satteldorf: 1,81%
  • Rot am See: 1,98%
  • Ilshofen: 1,99%
  • Kreßberg: 2,24%
  • Blaufelden: 2,33%
  • Wallhausen: 2,36%
  • Schwäbisch Hall: 2,44%
  • Untermünkheim: 2,43%
  • Rosengarten: 2,49%
  • Braunsbach: 2,50%
  • Bühlerzell: 2,52%
  • Vellberg: 2,59%
  • Bühlertann: 2,62%
  • Mainhardt: 2,70%
  • Obersontheim: 2,74%
  • Fichtenau: 2,76%
  • Fichtenberg: 2,81%
  • Michelfeld: 2,90%
  • Frankenhardt: 2,88%
  • Oberrot: 3,10%
  • Gaildorf: 3,16%
  • Kirchberg/Jagst: 3,17%
  • Crailsheim: 3,50%
  • Stimpfach: 4,33%

Nächtliche Ausgangssperre gilt wieder

Das Haller Landratsamt hat am Donnerstag eine Allgemeinverfügung erlassen. Deshalb gilt seit Freitag im Kreisgebiet wieder eine nächtliche Ausgangssperre - zunächst befristet bis zum 22. Februar. In welchem Zeitraum Bürger zu Hause bleiben müssen und wie das Landratsamt die Maßnahme begründet, gibt es hier zu lesen.