Kultur In Kirchberg gibt es viel zu entdecken

Kirchberg / SWP 04.09.2018
Auch dieses Jahr beteiligt sich die Stadt am bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September.

Auch in Kirchberg werden zahlreiche Führungen angeboten. So wird von 11 bis 18 Uhr im 20-Minutentakt durch die evangelische Stadtkirche geführt. Am Tag des offenen Denkmals ist auch die Gruft der Angehörigen des Fürstenhauses Hohenlohe-­Kirchberg zu besichtigen, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Drei Parkanlagen

Grete Gonser führt um 15 Uhr durch die Gartenanlage „Sophienberg“. Treffpunkt dafür ist der Wohnmobilstellplatz an der Hohenloher Straße. Der „Sophienberg“ ist die Schöpfung des Kirchberger Fürsten Christian Friedrich Karl. 1783 entstand die englische Parkanlage auf dem bis dahin so genannten „Altenberg“. Kirchberg ist die einzige der ehemals hohenlohischen Residenzen, die gleichzeitig drei fürstliche Parkanlagen besitzt: den Hofgarten, den „Neuen Weg“ und den „Sophienberg“. Die Gartenanlage „Sophienberg“ wurde zu einer unabhängigen Einheit, die weder mit dem Schloss noch mit dem Hofgarten zusammenhing, im Gegensatz zu den meisten Parkanlagen der damaligen Zeit.

Europäische Kunst

Wie sich die europäische Kunst um Schloss Kirchberg entwickelte, zeigt Schlossführer Alfred Albrecht um 14 und 15 Uhr. Treffpunkt ist das historische Wachhaus am Schlosseingang. Die reichsstädtische Veste Kirchberg wurde von 1590 bis 1597 zum Renaissanceschloss umgebaut. Die Rittersaal-Deckengemälde von 1683 zeigten schon damals eine neue europäische Barockarchitektur. Erbprinz Carl August ging 1725 nach Paris und lernte dort die französische Architektur kenne. Als Graf ließ er 1737 das Kirchberger Schloss im Stile einer europäischen Barockarchitektur umgestalten und erweitern.

Info Alle Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals kosten keinen Eintritt. Spenden sind aber willkommen. Der Tag des offenen Denkmals ist eine gemeinsame Aktion der zuständigen Ministerien der Bundesländer, der Landesdenkmalämter, der Landesarchäologen, der kommunalen Spitzenverbände und zahlreicher weiterer Vereinigungen sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

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