Mainhardt Herausforderung gemeistert

Für das Ausbacken der Kuchen ist am oberen Klingenhof der erfahrene Günter Fick verantwortlich.
Für das Ausbacken der Kuchen ist am oberen Klingenhof der erfahrene Günter Fick verantwortlich. © Foto: Kurt Hinz
Mainhardt / Kurt Hinz 28.06.2018
Der Mainhardter Albverein freut sich über viele Gäste bei seinem Backofenfest.

Der obere Klingenhof ist einer der Höfe des Mainhardter Teilorts Ammertsweiler-Rutzenweiler und liegt idyllisch gelegen zwischen Eulhof und der Laukenmühle. Eigentlich ist es ein ruhiger und stiller Ort – am vergangenen Sonntag jedoch das Ziel zahlreicher Wanderer und Besucher. Denn dort ging am Nachmittag das 38. Backofenfest der Ortsgruppe Mainhardt im Schwäbischen Albverein über die Bühne, genauer gesagt bei den  Familien Susanne Fleisch und Uli Stettner sowie Alois und Yella Garske.

Die Rezepte für die beliebten Blooze, Salz-, Zwiebel- und Klumpenkuchen werden streng gehütet. Wie bereits bei vorangegangenen Veranstaltungen gab es auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, an einer geführten Wanderung zum Backofenfest teilzunehmen. Dieses Jahr gab es zusätzlich eine „Ü 30“-Wanderung für diejenigen, die es etwas sportlicher mögen. Auch sind Wandergruppen aus Schwäbisch Hall, Backnang, Weinstadt und Winnenden der Einladung auf den Klingenhof gefolgt. Albvereinsvorsitzender Helmut Fischer bezeichnete das diesjährige Backofenfest als eine besondere Herausforderung. Denn durch seine idyllische Lage zwischen den Klingen gab es beim Klingenhof keine Parkmöglichkeiten. Dafür wurde eigens ein kostenloser Pendelbus eingesetzt.

Da das vorhandene Backhäuschen sanierungsbedürftig war, hatte Uli Stettner einiges zu tun, um rechtzeitig zum Fest am Sonntag einheizen zu können. Für das Ausbacken der Kuchen war Günter Fick zuständig. Er verfügt über langjährige Erfahrung darin, die Temperaturen des mit Holz vorgeheizten Backofens optimal zu nutzen.

Die musikalische Unterhaltung des Nachmittags gestaltete der Musikverein Mainhardt. Seit es das Backofenfest gibt, hat es noch nie zweimal am selben Backofen stattgefunden, erzählt Vorsitzender Fischer nicht ohne Stolz. Das Fest wandert vielmehr von Backofen zu Backofen im Mainhardter Wald und ist somit auch eine gute Gelegenheit für die Besucher, den Mainhardter Wald kennen zu lernen.

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