Schwäbisch Hall Gleich und unveräußerlich

Marco Wittemann und Karina Geiger von Amnesty International präsentieren die allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Marco Wittemann und Karina Geiger von Amnesty International präsentieren die allgemeine Erklärung der Menschenrechte. © Foto: Laura Alviz
LAURA ALVIZ 12.12.2015
Repräsentanten von Amnesty International überreichen der Stadt die Erklärung der Menschenrechte. Sie hängt jetzt im Einwohnermeldeamt.

"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen", sagt ein Sprichwort. Diese Idee hat sich die Amnesty-International-Ortsgruppe Schwäbisch Hall/Crailsheim angenommen. Zu Ehren des Tages der Menschenrechte am Donnerstag statten zwei Mitglieder der Nichtregierungsorganisation das Foyer des Einwohnermeldeamtes mit der Erklärung aus. Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Ordnung Manfred Gentner nehmen das Plakat entgegen.

"Die Verkündung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte jährt sich nun zum 68. Mal", erzählt Marco Wittemann, der sich seit 2013 für Amnesty International engagiert. Und doch liege diesbezüglich noch Vieles im Argen. Karina Geiger ist seit ungefähr einem Jahr Mitglied der Ortsgruppe. "Ich finde die Arbeit von Amnesty International wichtig, weil grundlegende Freiheiten, wie das Recht nicht versklavt oder gefoltert zu werden, für uns selbstverständlich sind. Wir müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass man sie nicht voraussetzen kann."

Pelgrim gefällt das Poster. "In einem Gebäude, das von Personen frequentiert wird, die noch nicht lange bei uns leben, setzt die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ein starkes Zeichen." Auch Gentner freut sich über den aussagekräftigen Wandschmuck. "Jeden Monat gehen hier mehr als 3000 Menschen aus und ein. Sie alle sehen jetzt dieses wichtige Dokument."