„GIFTIG!!!“ überschreibt Tobias Egger seinen Post in der Facebook-Gruppe „Schwäbisch Hall“. Er warnt darin vor einer Riesenbärenklau-Pflanze, die sich beim Gewerbegebiet Kerz breit mache. Genau neben dem Ortsschild, dass Michelfeld von Schwäbisch Hall trennt.

Inzwischen haben die Verwaltungen der beiden Orte veranlasst, dass die Pflanzen entfernt werden:

Schwäbisch Hall/Michelfeld

Neben dem Ortsschild an der Daimlerstraße strecken sich zwei Stengel nach oben, deren Blätter und Blüten sehr nach der giftigen Pflanze aussehen.

Riesige Blasen und andere Symptome bei Berührung

Der Riesenbärenklau, auch als Herkulesstaude bekannt, ist schon bei Berührung giftig. Der Saft der Pflanze reagiert zusammen mit Sonnenlicht aggressiv auf der Haut und verursacht dabei Verletzungen, die wie Verbrennungen wirken, schreibt der Naturschutzbund Baden-Württemberg (Nabu) auf seiner Webseite. Der Kontakt mit der Pflanze sollte also in jedem Fall vermieden werden.

Landkreis Ludwigsburg

Die Behörde weiß Bescheid

Der Verfasser des Posts, Tobias Egger, hat die Pflanze an diesem Standort schon in den vergangenen Jahren den Behörden gemeldet, wie er auf Nachfrage von swp.de mitteilt – das Ordnungsamt habe sich auch darum gekümmert. Auch in diesem Jahr habe er schon Bescheid gegeben. Die Pflanze müsse nach der Blüte, aber noch vor der Samenreife mit professionellem Schutz abgeschnitten werden, so der Nabu auf seiner Seite. In der Folge sterbe die Pflanze ab. Weil noch Samen im Boden lagern werde nach mehreren Jahren mit dieser Behandlung das Wachstum dann verhindert.

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