Schwäbisch Hall Gemeinsam Visionen spinnen

Schwäbisch Hall / TH 20.11.2014
Es könnte eine Projektgrundlage sein: Rund 45 Menschen entwickeln Ideen, wie Inklusion im außerschulischen Bereich weiter entwickelt werden könne.

Die Projektkoordinatorin Kerstin Schreyer zeigt sich am Ende erfreut: "Ich bin rundum zufrieden. Die Teilnehmenden haben alle gut mitgearbeitet und es ergaben sich auch sehr viele Ergebnisse. Einfach super."

Inklusion übersetzt Kerstin Schreyer mit dem Begriff Zugehörigkeit. Netzwerke zu bilden, sei dazu bedeutsam. Die Vision: Das Schaffen und Weiterführen von Bildungsangeboten für Menschen mit Behinderung im außerschulischen Bereich.

Bereits seit 1990 gäbe es Kooperationen zwischen den Offenen Hilfen, der Evangelischen Familienbildungsstätte, der Volkshochschule, der TSG und Barrierefrei Schwäbisch Hall. Schreyer definiert vier Schwerpunktgruppen: Netzwerkpartner wie etwa die Evangelische Familienbildungsstätte, dann Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, ferner Dozenten und Ehrenamtliche sowie die Gesellschaft bzw. der Sozialraum.

Gemäß dieser Einteilung bildeten sich vier Workshopgruppen. Brainstorming war angesagt. Ideen wurden vorgetragen, Visionen gesponnen und Anliegen vorgetragen. Es wurde lebhaft diskutiert, wie Bildung für Menschen mit Behinderung im Alltag gelingen könne.

Am Tisch zu dem Thema "Dozenten und Ehrenamtliche" wurde etwa die Frage nach der Verantwortlichkeit gestellt. Am Tisch "Sozialraum/Gesellschaft" wurde gefragt, wie die Veranstaltungsorte beschaffen sein müssten. Wer besuche eigentlich inklusive Veranstaltungen?

Kerstin Schreyers Stelle ist bis zum 31. März 2015 befristet, zunächst einmal als Vorprojekt - gefördert durch Aktion Mensch. Die Chancen für eine nachfolgende Förderung von drei bis fünf Jahren sind durch die erfolgversprechende Ideenkonferenz sicherlich nicht geringer geworden.