Untermünkheim Ganz geringe Jugendkriminalität

Zum  Unermünkheimer Fasching kommen viele Menschen. Am Rand der Veranstaltungen gibt es gelegentlich Zoff.  Foto: Archiv
Zum  Unermünkheimer Fasching kommen viele Menschen. Am Rand der Veranstaltungen gibt es gelegentlich Zoff. Foto: Archiv © Foto: Archivfoto
Untermünkheim / Elisabeth Schweikert 31.08.2018
Die Kriminalitätsstatistik birgt gute Nachrichten für Untermünkheim.

Mit nur 50 Delikten, die angezeigt wurden, war das Jahr 2016 eines der sichersten in der Gemeinde Untermünkheim in den vergangenen Jahren. Letztes Jahr, 2017, wurden 63 Straftaten angezeigt. Dadurch stieg die sogenannte Häufigkeitszahl (Zahl der Straftaten auf 100.000 Einwohner hochgerechnet) auf 2113. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt, der bei 5295 Straftaten liegt, ist die Quote sehr gering.

Die gravierendste Straftat, die sich 2016 zutrug, war eine Vergewaltigung, die sich im privaten Bereich zutrug. „Also keine Straftat, die das Sicherheitsempfinden von Frauen beeinträchtigen könnte, die nachts alleine unterwegs sind“, stellt Schwäbisch  Halls Polizeichef Thomas Heiner im Gespräch mit dieser Zeitung fest.

Unter den 63 Straftaten sind zwölf Rohheitsdelikte, vor allem Schlägereien bei Faschingsveranstaltungen, berichtet Heiner. Auch Diebstähle spielen eine Rolle, darunter Beschaffungsdiebstähle von Rauschgift-Süchtigen, Diebstähle aus Firmengebäuden (vier) oder Wohnungseinbrüche (drei). Insgesamt notiert die Polizei 19 Diebstahlsdelikte – 2015 waren es 30 Diebstähle, 2014 waren es 41 entsprechende Delikte. Zwei der Wohnungseinbrüche konnten geklärt werden. Bei diesen Diebstählen wirke sich auch aus, dass Untermünkheim nahe der Autobahn liegt. Wie im Vorjahr wurden sechs Sachbeschädigungen angezeigt.

Gering ist die Jugendkriminalität: Ein Kind und vier Heranwachsende wurden 2017 einer Straftat verdächtigt. Dies entspricht einem Anteil von 12,5 Prozent. Der Anteil der Flüchtlinge an den Tatverdächtigen liegt bei null.

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