Carmen-Würth-Forum Friedenskonzert zum Ende des Ersten Weltkriegs

Reinhold Würth mit französischen Gästen: (von links) Hugues Goisbault, Reinhold Würth, Evelyne Gebhardt und Robert Walter.
Reinhold Würth mit französischen Gästen: (von links) Hugues Goisbault, Reinhold Würth, Evelyne Gebhardt und Robert Walter. © Foto: Würth/Andi Schmid
Künzelsau / Claus Detjen 14.11.2018
Das World Orchestra for Peace spielt zusammen mit namhaften Solisten.

Mehr als 1100 Gäste erlebten am Sonntag das Friedenskonzert im Carmen-Würth-Forum in Gaisbach, bei dem das World Orchestra for Peace zusammen mit Solisten und Mitgliedern des Chors des Bayerischen Rundfunks und des Bayerischen Jugendchors Beethovens Sinfonie Nr. 9 aufführten. Niemand blieb ungerührt, als die „Ode an die Freude“ erklang; sie ist seit 1985 die Hymne der Europäischen Union.

Mit dem Konzert, das auf Initiative des Unternehmers Reinhold Würth stattfand, wurde an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert. Es war zugleich ein Appell zur Erhaltung und Festigung der Einigung Europas. Würth, die Vizepräsidentin des Europa-Parlaments Evelyne Gebhardt und der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten warnten in kurzen Ansprachen vor dem erstarkenden Neonationalismus in Europa und würdigten die Europäische Union als Friedensprojekt.

Unter den Konzertbesuchern in Künzelsau waren viele Gäste aus Schwäbisch Hall, so Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und der ehemalige Landeswirtschaftsminister Walter Döring.

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