Schwäbisch Hall / swp  Uhr
Diakonie und Kirche wollen in Schwäbisch Hall in ein größeres Frauen- und Kinderschutzhaus investieren.

Der Diakonieverband Schwäbisch Hall und die evangelische Kirche im Landkreis wollen in ein neues, größeres Frauen- und Kinderschutzhaus (FKSH) investieren. Wie Diakonie-Geschäftsführung, Leitung und Förderverein jetzt in einer gemeinsamen Presseinformation verlauten lassen, könne das heutige FKSH weder vom Platzangebot noch von der Infrastruktur her den steigenden Anforderungen gerecht werden.

„Wir können gleichzeitig vier Frauen und deren Kinder aufnehmen“ erläutert Gabriele Allmendinger-Schaal, Leiterin der diakonischen Einrichtung. Die Not und der Bedarf seien erheblich größer. Zudem könne man die Anforderungen an die Barrierefreiheit nicht hinreichend erfüllen.

Nun gibt es Hoffnung, denn der Diakonieverband hat ein geeignetes Objekt gefunden. Hier könnte die Zahl der Plätze für Frauen und Kinder verdoppelt werden – wenn die erforderlichen Investitionen von 400.000 Euro gestemmt werden können. Diakonie und evangelische Kirche tragen einen großen Anteil der nötigen Investitionen. Es bleibe aber eine erhebliche Lücke und damit das Risiko, dass das Gesamtprojekt scheitert, erläutert Wolfgang Engel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes: „Wir hoffen auf bürgerschaftliches Engagement für dieses wichtige Projekt. Dafür wollen wir in den nächsten Monaten werben.“

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