Schwäbisch Hall Filmpremiere im Haller Sonnehof: „Total verliebt“

Zur Premiere im Haller Sonnenhof erhalten alle am Film Beteiligten einen „Oscar“. Mit dabei ist Produzent Gerhard Stahl (Mitte, schwarzes Hemd).
Zur Premiere im Haller Sonnenhof erhalten alle am Film Beteiligten einen „Oscar“. Mit dabei ist Produzent Gerhard Stahl (Mitte, schwarzes Hemd). © Foto: ff
Schwäbisch Hall / Traugott Hascher 16.07.2018
Sonnenhofschüler produzieren gemeinsam mit Gerhard Stahl einen 23-minütigen Film über Kennenlernen, Verliebtsein und das erste Mal.

Es ist 30 Jahr her, dass im Sonnenhof die Premiere eines eigenen Films gefeiert wurde, sagt Schulleiterin Doris Karabanov. Nun gibt es eine neue Produktion, 21 Minuten  lang. Titel: „Total verliebt“. „Es gibt Anlass zur Freude und zum aufgeregt sein“, so Krabanov, die vor einem gespannten Publikum aus Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden der Sonnenhofschule steht. Keiner von ihnen kennt das Ergebnis der vielen Arbeit.

Unter den Gästen sitzt Gerhard Stahl. Er ist ein Profi in Sachen Filmproduktion. Zudem ist der Göppinger Lehrbeauftragter an der Hochschule der Medien Stuttgart. Das Drehbuch, das er mit Schülern der Sonnenhofschule geschrieben hat, greift das Thema Verliebtsein elementar auf.

Vom Casting zur Rolle

Am Anfang steht ein Casting. Zentrale Frage: Wie komme ich rüber? Jessica und Maik werden die Hauptdarsteller. Viele Nebenrollen werden besetzt. Schritt für Schritt zeigt der Film, wie sich die beiden immer näher kennen lernen. Maik bekennt seiner Clique, dass er in Jessica verknallt ist. Jessica fragt ihre Freundinnen, wie sie Maik fänden. Deren positive Antwort beflügelt sie, Maik anzusprechen.

Sie verabreden sich, es kommt zum ersten Date. Beide sind sehr aufgeregt. Jessica macht den Anfang und bittet Maik, von sich zu erzählen. Sie merken: Sie können gut miteinander. Schließlich sind sie alleine. Sie berühren sich. Jessica erzählt später ihren Freundinnen, dass sie sich näher gekommen sind. „Wie näher gekommen?“, hakt eine nach.  „Wir haben gekuschelt“, verrät sie.

Während dieser Szenen ist im Publikum immer wieder Gelächter und oft ein Kichern zu vernehmen. Der Film nähert sich seinem Ende. Nun steht der Wunsch der Verliebten im Mittelpunkt, miteinander zu schlafen. Sie reden mit vertrauten Personen: Was ist wichtig beim ersten Mal? Als es soweit ist, hängt an der Türe des Liebespaares ein Schild mit der Aufschrift: „Bitte nicht stören!“

Der Film trifft den Nerv der Jugendlichen – und auch den der Erwachsenen. An nicht wenigen Stellen hat er aufklärerischen Charakter. Abgesehen davon haben alle beteiligten Personen mit Produzent Gerhard Stahl eine Woche lang neue Erfahrungen machen können und Spaß vor und hinter der Kamera erlebt. Dieser schnellte am Abend der Premiere mit einer Oscar-Verleihung an jeden einzelnen am Film Beteiligten nochmals kräftig in die Höhe. Der Dank galt dabei nicht zuletzt den drei Lehrerinnen Jutta Benz-Härtig, Lena Becker und Dorothee Edeler.

Der Autor Traugott Hascher ist beim Sonnenhof für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

666

Info Text

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel