Schwäbisch Hall Fairtrade-Stadt: Aufruf an Haller Einrichtungen

SWP 13.06.2014
Schwäbisch Hall wird Fairtrade-Stadt. Die Verwaltung ruft Läden, Vereine, Gastronomen und andere Einrichtungen auf, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Im Mai hatte der Verwaltungs- und Finanzausschuss beschlossen, dass Schwäbisch Hall Fairtrade-Stadt werden soll. Um diesen Titel zu erhalten, müssen laut Mitteilung der Stadt mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Es muss einen Beschluss des Gemeinderates oder eines Ausschusses und die städtische Selbstverpflichtung geben, in Sitzungen des Gremiums und im Büro des Oberbürgermeisters fair gehandelte Produkte zu verwenden. Eine weitere Voraussetzung ist, eine lokale Steuerungsgruppe mit Beteiligung der Verwaltung zu gründen. Außerdem müssen in der Stadt mindestens acht Einzelhandelsgeschäfte und vier Gastronomiebetriebe fair gehandelte Produkte anbieten. Die sollen auch in mindestens einer Schule, einem Verein und einer Kirche verwendet werden. In Hall hat sich eine Steuerungsgruppe gegründet, um das Vorhaben umzusetzen. Neben dem städtischen Energiebeauftragten Heiner Schwarz-Leuser sind darin auch der Weltladen in der Gelbinger Gasse und die Eine-Welt-Regionalpromotorin für Nord-Ostwürttemberg, Heide Öchslen, vertreten.

Für die Umsetzung des Vorhabens "Fairtrade-Stadt" ist es laut Verwaltung wichtig, dass sich möglichst viele Einrichtungen und Institutionen an dem Projekt beteiligen. Daher ruft die Stadt Vereine, Läden, Gastronomie und andere Einrichtungen dazu auf, mitzuteilen, wer bereits heute fair gehandelte Produkte im Angebot hat. Um Rückmeldung wird gebten bis zum 27. Juni per Mail an heide.oechslen@afroprojects.org. Für die Mitarbeit in der Steuerungsgruppe sind weitere Interessierte willkommen. Für Fragen zu dem Projekt steht auch der städtische Energiebeauftragte Heiner Schwarz-Leuser unter Telefon (0791) 751334 oder per Mail zur Verfügung: heiner.schwarz-leuser@schwaebischhall.de.