Als die Mitgliederversammlung der Touristikgemeinschaft Hohenlohe im vergangenen Jahr ihrem Messeplan für die Saison 2018 zustimmte, stand noch ein Fragezeichen hinter  der  Präsentation auf der bayerischen Landesgartenschau in Würzburg. Jetzt gab es grünes Licht und die konkreten Eckpunkte des Auftrittes konnten festgemacht werden: Vom 16. bis 22. Juli wird die Tourismusorganisation des Hohenlohekreises mit dem bei ihr angesiedelten Netzwerk „Hohenloher Gartenparadies“ die touristischen Höhepunkte der Region den Gartenschaubesuchern vorstellen.

„Statement und super Werbung“

Der Schirmherr und Initiator des Gartennetzwerks, Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg, ist von der Präsentation in der fränkischen Main-Stadt überzeugt: „Das Gartennetzwerk hat das Ziel, Kreis- und Landesgrenzen überschreitend Angebote und Kooperationen zu bündeln. Daher ist der Auftritt in Würzburg für uns gleichzeitig ein Statement und eine super Werbung.“ Deshalb dürfe das junge Netzwerk aus Touristikern, Garten- und Parkbetreibern aus dem nördlichen Baden-Württemberg und angrenzenden fränkischen Bayern bei einer so wichtigen Großveranstaltung nicht fehlen.

Bei den „Wissensgärten“ am geplanten Standort des sogenannten Gartenmarkts soll die Präsentation stattfinden. Die Partnerschaft mit dem „Hohenloher Gartenparadies“ ist gut gewählt, denn das Thema Park und Garten ist längst nicht nur ein gärtnerisches, sondern inzwischen auch ein wichtiges touristisches Alleinstellungsmerkmal mit hoher Anziehungskraft auf  Gäste geworden. Dies wurde der Fachwelt erst vor Kurzem wieder auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart bestätigt. Demnach gehört das Thema zu den aufstrebenden zehn wichtigsten Zukunftsthemen der Branche.

„Wir wollen diesen Markttrend als Vorreiter nutzen, um unseren Landschaftstourismus in Hohenlohe und Umgebung noch inte­ressanter zu machen“, erläutert Landrat Matthias Neth, Vorstandsvorsitzender der Touristikgemeinschaft Hohenlohe aus Künzelsau. Die Teilnahme an der Landesgartenschau 2018 wurde durch den Verein Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg ermöglicht, mit dem das touristische Gartennetz seit seiner Gründung erfolgreich zusammenarbeitet. Deshalb werden sich die beiden baden-württembergischen Organisationen auch einen gemeinsamen Informationsstand teilen. „Der einwöchige Auftritt wird deshalb unter anderem von der Weikersheimer Schlossverwalterin Monika Menth und Luana Neugebauer von der Touristikgemeinschaft Hohenlohe in Szene gesetzt“, freut sich Neth auf das anstehende Großereignis im benachbarten Bundesland.

Probelauf im Mai

Eine Generalprobe soll es am 3. Mai in der Residenzstadt geben. Dann wird sich das „Hohenloher Gartenparadies“ erstmals zusammen mit den bayerischen Kollegen von „Frankens Paradiese“ den Gästen der diesjährigen Landesgartenschau am Stand des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums vorstellen.