Ermittlungen gegen weiteren Bestatter

THUMI 21.11.2013

Umbettungen Es wird gegen einen weiteren Haller Bestatter eines unabhängigen Unternehmens ermittelt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Betreiber in mindestens 25 Fällen teure Särge verkauft, die Verstorbenen dann in billige umgebettet habe.

Geständnis Das Haller Amtsgericht wertete die Aussage des Bestatters als Geständnis. Eine Verhandlung wegen gewerbsmäßigen Betrugs war für Oktober anberaumt. Ein Geständnis habe es nie gegeben, entgegnet Verteidigerin Ulrike Wallott. Vorwürfe träfen nicht zu. Richter Wolfgang Amendt hat Nachermittlungen angeordnet. Er geht davon aus, dass diese nicht vor März abgeschlossen sind. Die Polizei hat vergangene Woche Privat- und Geschäftsräume des Bestatters durchsucht, heißt es aus Ermittlerkreisen.

Zigarettenasche in der Urne?